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Musikverein Bennigsen feiert drei Premieren

Bennigsen Musikverein Bennigsen feiert drei Premieren

Eine Premiere war das Konzert des Musikvereins Bennigsen gleich in dreifacher Hinsicht: Neu waren der Ort, die musikalische Gestaltung und die Leitung. Alles zusammen bescherte dem Publikum ein musikalisches Ergebnis.

Das Weihnachtskonzert fand erstmals in der St.-Martin-Kirche statt, die Percussions-Instrumente waren stärker vertreten als bislang und Uwe Keunecke, der seit September das Blasorchester leitet, stellte sich dem Publikum vor.

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Den Applaus genießen: Wenn es dem Publikum gefallen hat, sind die Musiker glücklich.

Quelle: Voigtmann

Bennigsen. Erstmals fand das Weihnachtskonzert in der St.-Martin-Kirche statt, die Percussions-Instrumente waren stärker vertreten als bislang und Uwe Keunecke, der seit September das Blasorchester leitet, stellte sich dem Publikum vor. Wie in der Adventszeit nicht anders zu erwarten, war das Konzert mit Stücken eben dieser Jahreszeit eingerahmt. Der Hauptteil jedoch war sinfonischen Werken gewidmet, die speziell für Blasorchester arrangiert waren.

Eröffnet wurde das Konzert mit dem Stück „Heal the World“ des „King of Pop“ Michael Jackson, das den Traum von einer heilen Welt beschreibt. Daran schloss sich „Music of the Night“ an, ein Song, aus dem Musical „Das Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Webber. Zwischen den Stücken war Hartmut Rieck als Moderator aktiv und erzählte dabei so manch launige Anekdote.

Unterschiedliche Temperamente wurden bei den vier Sätzen des von Keunecke arrangierten „The Castel of Bray“ angesprochen. Da wechselten sich prächtige Begrüßungsweisen, anlässlich des Einzugs königlicher Gäste, mit tänzerischen Elementen ab. Fast eindrucksvoller noch als der erste Satz für den Empfang des Königs entfaltete sich die Hymne auf den Herrn des Schlosses.

Beachtlich war auch die Präsentation von „Choral and Rock out“ des holländischen Komponisten Henk van Lijnschooten, in einem Arrangement von Ted Huggens.

Wie sehr dem Publikum das Konzert gefiel, zeigte vor allem ein kleiner Junge, der in der dritten Reihe saß und den Dirigenten in seinen Bewegungen nachahmte. Das Schlagzeugsolo in diesem Stück riss die gut 300 Konzertgäste dann fast von den Kirchenbänken.

Mit einer Bearbeitung von Antonie Dvoraks neunter Sinfonie und der Musik des weihnachtlichen Kultfilms „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ging der Hauptteil des Konzertes zu Ende, und es begann ein besinnlicher Ausklang mit einem weihnachtlichen Jodler, dem Tiroler Weihnachtslied „Es wird scho glei dumpa“ und dem amerikanischen Weihnachtslied „White Christmas“.

Der Vorsitzende des Musikvereins, Dirk Tschirner, zeigte sich zufrieden mit der Premiere in der Kirche und bedankte sich bei Pfarramt und Kirchenvorstand, die dieses möglich gemacht hatten.

Von Horst Voigtmann

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