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Nach Hochwasser: Springfeld dankt den Helfern

Bennigsen Nach Hochwasser: Springfeld dankt den Helfern

Bürgermeister Christian Springfeld hat sich bei den Helfern der Hochwassereinsätze in Bennigsen bedankt - und setzt auf die konsequente Modernisierung der Kanalisation. Gleichzeitig werden immer mehr Hochwasser-Schäden bekannt.

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Unter Wasser: Das CVJM-Lager.

Bennigsen. Am Freitag waren in Bennigsen und Lüdersen wegen Starkregens Keller vollgelaufen und Straßen überflutet. „Das war ein schreckliches Jahrhundertereignis. Dem ist keine Kanalisation der Welt gewachsen“, sagt Springfeld. Der Bürgermeister spricht sich für eine konsequente Umstellung vom Misch- aufs Trennsystem für Abwasser aus. „Es zeigt sich, wie wichtig das ist, um Oberflächenwasser bei starken Niederschlägen aus der Schmutzwasserkanalisation herauszuhalten, damit es nicht mehr in die Keller drückt.“

In dem Zusammenhang lobt Springfeld die anstehenden Investitionsprogramme in die Stadtentwässerung, sie seien „nicht überdimensioniert“, sondern eine „einzig richtige Reaktion auf die zunehmenden Wetterkapriolen“. Die Arbeit der Feuerwehr zog sich am Freitagabend bis zwei Uhr morgens hin. Insgesamt rückten 120 Helfer zu 81 Einsätzen aus, auch am Sonnabend pumpten Ehrenamtliche der Feuerwehr Bennigsen noch einen Keller leer.

Mittlerweile werden immer mehr Hochwasser-Schäden bekannt: Neben dem Freibad, in dem das Wasser die Technik ruiniert hat, wurde auch der Lagerraum des CVJM Bennigsen-Lüdersen vom Hochwasser überspült. Laut Verein sind alle Spiele durchnässt und unbrauchbar. Auch an den Liederbüchern und an Elektrogeräten sind Schäden entstanden. Die Mitglieder bitten um Sachspenden: Karten- und Brettspiele sind gefragt.

n Viele Einheiten im Einsatz: Beteiligt waren die Freiwilligen Feuerwehren Bennigsen, Lüdersen, Gestorf, Springe, Völksen, Alferde und Holtensen und der stellvertetende Brandschutzabschnittsleiter Benjamin Moss, der Schlauchwechselwagen der Feuerwehr-Zentrale Ronnenberg, der städtische Bauhof und die Polizei. Für die Stadt machte sich Gerd-Dieter Walter ein Bild von der Lage.

VON RALF T. MISCHER

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