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Nachbarschaftsladen erhält Erlös aus Tennisturnier

Springe Nachbarschaftsladen erhält Erlös aus Tennisturnier

Genau 415 Euro hat das Benefiz-Turnier des TV Springe eingebracht - das Geld ging an den Doppelpunkt-Laden. Weniger schön: Noch immer sucht der Verein nach einem Gaststätten-Pächter.

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Geehrt: Hans-Günther Solty (von links), Jürgen Lönneker, Hannelore Arolt und Inge Barthes.

Quelle: Bähre

Springe. Springe. Auch im vergangenen Jahr hat sich der Vorstand des Tennisvereins Springe vergeblich bemüht, die Club-Gaststätte neu zu verpachten. So mussten wieder das gesamte Jahr über bei einzelnen Veranstaltungen auf den Tennisplätzen externe Caterer organisiert werden. Da der Hauptbetrieb auf der Anlage jedoch am Wochenende stattfindet, soll jetzt ein Pächter gefunden werden, dem es selbst überlassen wird, ob er in der Woche öffnen will.

Wie in den Vorjahren haben die Herrenmannschaften 55 und 50 II wieder ein Benefiz-Turnier ausgespielt. Der Erlös aus dem Turnier - immerhin 415 Euro - haben die Vereinsmitglieder dem Nachbarschaftsladen Doppelpunkt gespendet. Thomas Stenzig überreichte den Scheck an Sandra Lehmann und Werner Rothe. Sie kündigten an, dass der Betrag der gerade eingerichteten Fahrradwerkstatt zugutekommt. Dort wurden in den vergangenen Wochen bereits einige Fahrräder ausgegeben. Es fehlt allerdings an Fahrradhelmen und Schlössern und dafür soll die Spende verwendet werden.

Die Vereinsmitglieder im Alter von 16 bis 65 Jahren leisten jährlich Pflichtarbeitsstunden auf dem Vereinsgelände. Nun wurde die Verordnung über diese Arbeitseinsätze konkretisiert.

In Zukunft ist der 1. Januar des Jahres der Stichtag für die Altersfeststellung und für nicht geleistete Arbeitsstunden wird der fällige Betrag in den ersten Wochen des Folgejahres kassiert. Nach der Abstimmung wurden allerdings bereits Stimmen laut, die eine Anhebung der bisher vier Pflichtstunden forderten. Außerdem soll diskutiert werden, die obere Altersgrenze von 65 Jahren moderat nach oben anzupassen.

„Eine Überraschung gab es beim Roden der wuchernden Ligusterhecke. Insgesamt 615 Bälle haben wir dort gefunden. Zum Teil war aber nur noch der Gummikern erkennbar, sodass sie unverkäuflich sind“, sagte Vorsitzender Töne Hilbert.

Für 40 Jahre im Verein wurden Hannelore Arolt, Kai Greten und Gabriele Weber-Holz geehrt. Die Urkunden für 25 Jahre erhielten Inge Barthes, Jürgen Lönneker und Hans-Günther Solty.

Von Heinz Bähre

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