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Neue Häuser in Eldagsens Mitte geplant

Eldagsen Neue Häuser in Eldagsens Mitte geplant

Nicht nur der Springer Ortskern soll sein Gesicht verändern: Auch in Eldagsens Mitte sind Abrisse und Neubauten im großen Stil geplant. Gegenüber der Kirche sollen mehrere Wohn- und Geschäftshäuser entstehen.

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Der Häuserblock gegenüber von Kirche und Sparkasse soll weichen. Hier will ein Investor mehrere Wohn- und Geschäftshäuser bauen.

Quelle: Helmbrecht

Springe. Die Politik hat jetzt den Bebauungsplan „Südlich Neuer Gehlenbach“ auf den Weg gebracht. Weichen sollen ein direkt an der Langen Straße liegender Wohn- und Geschäftsblock sowie ein dahinterliegendes Gutshaus. Dafür plant ein Investor den Bau von aktuell elf Gebäuden: Drei Mehrfamilienhäuser mit Gewerbeflächen sollen direkt an der Straße liegen und gleichzeitig den momentan komplett geschlossenen Anblick auf die durchgehende Fassade auflockern. Dahinter sollen über Spielstraßen erschlossen weitere Mehr- und Einfamilienhäuser liegen.

Aus Sicht der Stadt passen die Pläne zu den Zielen der laufenden Stadtsanierung, die die Strukturverbesserung sowie die Standort- und Wirtschaftsbelebung des Ortskerns vorsehen - und die Stärkung des Einzelhandels, der auch in den neuen Gebäuden seinen Platz haben soll. Der städtische Planungsausschuss schließt sich diesem Ziel an - und gab am Dienstag grünes Licht für die Pläne und für die Arbeiten an dem neuen Bebauungsplan.

Schon im Herbst hatte der Sanierungsbeirat in Eldagsen dem Vorhaben zugestimmt. Ob der Vorentwurf genau so umgesetzt werde, werde sich im Laufe der Planungen herausstellen, so die städtische Planungschefin Susan Demelius. Zu diskutieren sei etwa der Abstand zwischen der Langen Straße und den ersten Gebäuden, aber auch die vom Investor angestrebte Dreigeschossigkeit der vorderen Mehrfamilienhäuser samt Gewerbeflächen. Offiziell gilt diese Zone des Eldagser Ortskerns als Mischgebiet, in dem Gewerbe und Wohnen im Innenstadtbereich vereint werden. Um Fördergelder im Sinne der Stadtsanierung nutzen zu können beziehungsweise den Vorschriften des Programms zu entsprechen, sei nun für „den sensiblen Innenstadtbereich“ eine Bauvorschrift nötig, so die Stadt. Vorgesehen ist die Aufstellung des Bebauungsplans durch die Politik im sogenannten beschleunigten Verfahren, das keine frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange - wie etwa Behörden - vorsieht. Auch eine Umweltprüfung und ein Umweltbericht sind in diesem Fall nicht nötig.

Den Plan selbst soll der Erschließungsträger, die Massivhausfirma Nurda aus Hannover, erarbeiten. Dort wolle man den Auftrag an ein Planungsbüro übergeben, teilt die Stadt mit. Der vorgesehene Geltungsbereich rund um die neu zu bebauende Fläche ist etwa 7500 Quadratmeter groß und umfasst auch den Neuen Gehlenbach selbst. So sollen mögliche Konflikte zwischen Gewässer und Bebauung direkt berücksichtigt werden können.

Der Verwaltungsausschuss soll am Donnerstag, 23. Februar, endgültig grünes Licht für die Erarbeitung des Bebauungsplans geben.

Der Vorentwurf des Architekturbüros „seyfarth stahlhut“ für die Politik: So könnte es gegenüber der Kirche zwischen Langer Straße und Gehlenbach aussehen. Im Norden befinden sich noch einige bestehende Häuser zwischen der Planungsfläche und der Brache an der Wallstraße (früherer Kindergarten).

Der Vorentwurf des Architekturbüros „seyfarth stahlhut“ für die Politik: So könnte es gegenüber der Kirche zwischen Langer Straße und Gehlenbach aussehen. Im Norden befinden sich noch einige bestehende Häuser zwischen der Planungsfläche und der Brache an der Wallstraße (früherer Kindergarten).

Quelle: Entwurf Architekturbüro
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