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Neue Leiterin für die Musikschule

Springe Neue Leiterin für die Musikschule

Neues Logo, neue Broschüren und jetzt auch eine neue Leiterin. Seit gestern leitet Alina Kirichenko die Geschicke der Musikschule in Springe.

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Zuversichtlich: Der Chef des Trägervereins der Musikschule, Stefan Raspini (von links), Bürgermeister Christian Springfeld, die künftige Leiterin Alina Kirichenko und Nana Zeh. Mischer

Springe. Bis zum 15. April unterstützt die ehemalige Leiterin Nana Zeh ihre Nachfolgerin Alina Kirichenko. Dann übernimmt endgültig die 35-jährige Kirichenko den Job.

Gestern hat Zeh ihr aber schon einmal symbolisch den Schlüssel zum Gebäude überreicht. „Ich bin mir sicher, dass die Musikschule bei ihr in guten Händen ist“, sagte die 49-Jährige, die die Leitung der Musikschule in Burgdorf übernehmen. Und ihre Nachfolgerin hat große Pläne: Unter anderem plant sie, ein großes Orchester zu gründen - mit Schülern aus Springe. Dazu fehlen bisher noch einige Experten für Instrumente: Oboe, Fagott und Bratschen etwa. Dazu möchte Kirichenko das Interesse bei jungen Leuten wecken. „Viele haben etwa noch niemals ein Fagott gesehen“, ist sie überzeugt.

Und einen weiteren konkreten Plan verfolgt die Musikerin, die auch in Berlin als Leiterin einer Musikschule Erfahrungen gesammelt hat. Und zwar die Etablierung von neuen Theaterprojekten. Dazu möchte sie ausdrücklich nicht auf die Hilfe von Theater-Experten aus Hannover zurückgreifen. „Ich bin davon überzeugt, dass wir auch in Springe die Möglichkeiten und die kompetenten Leute haben, um so etwas zu machen.“ Weiter ausbauen möchte Kirichenko auch die Talentförderung für Hochbegabte. Zeh befürwortet das ausdrücklich: „Früher haben wir die guten Leute immer zur Musikschule nach Hannover geschickt, um sie dort auf ein Musikstudium vorzubereiten“. Dank des Engagements von Zeh können die jungen Talente heute in Springe bleiben - und sich hier effektiv auf ihre Zukunft als Berufsmusiker einrichten.

von Ralf T. Mischer

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