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Wirtschaftsschau-Chef schließt höhere Standgebühren aus

Springe Wirtschaftsschau-Chef schließt höhere Standgebühren aus

Rund 12.000 Besucher waren am Wochenende bei der fünften Wirtschaftsschau, die Detlef Fuhrmann für die Springer Einzelhändlergemeinschaft WIR organisiert hat. Der Nachfolger des scheidenden Messe-Chefs hofft für 2018 auf noch mehr Aussteller - und garantiert ihnen schon jetzt, dass die Standgebühren nicht steigen.

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Stabwechsel: Markus Hammann (rechts) beerbt Messe-Chef Detlef Fuhrmann. Scheffler

Springe. Trotz des durchwachsenen Wetters fällt die Bilanz damit nicht gegenüber den Vorjahren ab. Und es gibt noch einen weiteren Punkt, der Messe-Macher Fuhrmann zufrieden stimmt: „Das Team von meinem Nachfolger Herrn Hammann hat bewiesen, dass es zupacken kann und gut mit den Ausstellern klarkommt.“ Ihm sei deshalb mit Blick auf die nächste Wirtschaftsschau im Jahr 2018 nicht bange: „Mir fällt es jetzt leicht, loszulassen.“

Drei Jahre hatte Bald-Ruheständler Fuhrmann nach einem passenden, jüngeren Partner gesucht. An Markus Hammann gefalle ihm vor allem, „dass er keiner dieser überheblichen Messesäcke“ ist. Hammann spreche mit den Ausstellern auf Augenhöhe. Ganz ohne Fuhrmann wird aber auch die nächste Springer Regionalschau nicht ablaufen: Er hat seinem Nachfolger zugesagt, ihm beratend zur Seite zu stehen.

Der Neue hat sich am Wochenende an jedem Stand persönlich vorgestellt - und fest zugesagt: An den Ausstellergebühren werde nicht gedreht.

Veränderungen soll es nur beim Gastronomie-Angebot und dem Bühnenprogramm geben. Beides hält auch Fuhrmann für ausbaufähig. So möchte Hammann mit einem größeren Kaffee- und Kuchenangebot locken; gerne zusammen mit Vereinen, vielleicht sogar im Museum. Auch die Essensauswahl für Kinder sei zu gering gewesen. Auf der Bühne solle mehr passieren. Leider würden bislang zu wenig heimische Vereine die Gelegenheit nutzen, sich hier einem großen Publikum vorzustellen.

Der bisherige Messe-Chef Fuhrmann hält sogar eine Erweiterung des Geländes für möglich. Sei die Nachfrage da, könnte neben der Vereinshalle noch ein weiteres Zelt aufgebaut werden. Auch für ein Kinderkarussell sei theoretisch Platz vorhanden, um die Messe noch familienfreundlicher zu gestalten.

Von Marita Scheffler

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