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"Nimbus" an Springer Musikverein verliehen

Springe "Nimbus" an Springer Musikverein verliehen

Die Jugendarbeit des Spielmanns- und Hörnerkorps ist Christa Heinzel eine Herzensangelegenheit. Das Engagement der Vorsitzenden und ihrer Mitstreiter hat nun Früchte getragen: Der Springer Musikverein ist jetzt mit dem Gütesiegel „Nimbus“ des Niedersächsischen Musikverbands ausgezeichnet worden.

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Karl-Heinz Ast vom Niedersächsischen Musikverband überreicht der Vorsitzenden Christa Heinzel eine Wandtafel, als sichtbares Zeichen des Gütesiegels „Nimbus“.

Quelle: Minke-Beil

Springe. „Die Auszeichnung macht uns sehr stolz und ist eine Anerkennung für die Ausbildung in der Jugendarbeit“, erklärte Heinzel.Karl-Heinz Ast vom Niedersächsischen Musikverband lobte das Engagement des Spielmanns- und Hörnerkorps. Das Qualitätssiegel müsse man sich erarbeiten. „Von selbst läuft so ein Verein und insbesondere die Jugendarbeit nicht“, sagte Ast. Es stecke viel Arbeit dahinter. Die Jugendarbeit sei auch immer mit Höhen und Tiefen verbunden, denn die Verantwortlichen müssten eine hohe Fluktuation aushalten. „Gute Musiker sind häufig auch gute Sportler“, sagt Ast. Oft müsse sich das Kind deshalb für eine Sache entscheiden. Der Weg von der musikalischen Früherziehung bis zur tragenden Stütze in einem Orchester sei ein weiter, den nur wenige schafften.

Ein Grund für die erfolgreiche Zertifizierung des Springer Musikvereins sei für den Niedersächsischen Musikverband der unermüdliche Einsatz und der Wille, eine Gemeinschaft zu formen, die Freude und Begeisterung an der Musik habe. Auffällig sei, dass die musikalische Ausbildung fest in weiblicher Hand in Springe sei. Er lobte die drei besonders engagierten Förderinnen: Christa Heinzel, Tina Waibel, die die musikalische Leitung seit 18 Jahren innehat, und die Jugendbeauftragte Marion Wahrlich.

„Wir haben uns das Siegel verdient, weil wirklich alle gut ausgebildet sind und sich die Qualität in den vergangenen Jahren immer weiter gesteigert hat“, betonte Heinzel. Der Verein habe sich seit der Gründung 1952 vom reinen Spielmannszug zum Spielleuteorchester entwickelt. Die musikalische Ausbildung werde von erfahrenen Dozenten geleistet. Jeder Musiker sei beispielsweise in der Lage, Noten zu lesen. Welche Erfolge diese Ausbildung in einigen Fällen hervorbringt, zeigt der musikalische Weg von Mitglied Florian Schulte. Er spielte schon als kleiner Junger im Spielmanns- und Hörnerkorps, hilft heute als Dozent aus und beginnt im Herbst sein Musikstudium.

Eine Urkunde und eine Wandtafel weisen von nun an auf die Auszeichnung hin - zumindest in den kommenden drei Jahren. So lange ist der „Nimbus“ gültig. Das Qualitätssiegel kann dann aber nach einem Folgeantrag und einer erneuten Prüfung wieder erworben werden.

von Jennifer Minke-Beil

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