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„Ohne Einsatz - keinen Bonus“

Springe „Ohne Einsatz - keinen Bonus“

Verantwortung für den Umweltschutz tragen: So lautet der Plan der acht Springer Schulen, die sich für die Natur einsetzen. Katrin Härtel, Klimaschutzmanagerin der Stadt, zeichnete das schulische Engagement am Montag mit der Prämienübergabe der Springer Sparfüchse in der Aula der Heinrich-Göbel-Realschule aus.

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Musikalisch: Schülerinnen und Schüler singen während der Prämienübergabe der Sparfüchse für Umweltbewusstsein.

Quelle: Nurkovic

Springe. Vier Schülerinnen der Grundschule Völksen leiteten die Veranstaltung mit einem selbst geschriebenen Rap zum Thema Umweltschutz ein. „Denkt doch mal weiter, denkt doch mal an morgen“, hieß es da zum Beispiel.

Seit vier Jahren unterstützen die Sparfüchse die Schulen im Umgang mit umweltbewussten Aktionen. Ein geändertes Verteilsystem für die Prämien ist in diesem Jahr neu. Nicht nur das: Zum ersten Mal nahmen auch Schülerinnen und Schüler selbst an der Vergabe teil und konnten die Urkunden entgegennehmen.

Der Bonus, den jede mitwirkende Schule erhält, ist ab nächstem Jahr verfügbar und kann für Projekte aller Art verwendet werden. „Das Aktivitätenprämiensystem wird so auch in anderen Kommunen der Region verwendet“, sagt Härtel. Die Schulen haben dafür Fragebögen zugeschickt bekommen, in denen sie ihre Aktionen benennen konnten, die zum Umweltschutz an der Schule durchgeführt wurden. „In den Bögen wird erkennbar, wie sich die Schulen engagieren. Beispielsweise können sie an Workshops teilnehmen, Umweltschutzpapier benutzen oder Klassenfahrten klimaschützend durchführen“, so die Klimaschutzmanagerin. Die Höhe des Betrags, den die Schulen erhalten, wird anhand des Engagements gemessen. „Ohne Einsatz - keinen Bonus“, sagt Härtel.

Viele Projekte gibt es bereits. Wie etwa die Aktion „Schulbus auf Füßen“. Schülerinnen und Schüler der Grundschulen in Springe, Völksen, Eldagsen und Bennigsen nehmen daran teil und leisten ihren Teil zum Umweltschutz. Die Grundschule Gestorf verzichtet beispielsweise bei Schulveranstaltungen auf Plastikbecher: Jeder Teilnehmer nimmt dazu einfach einen Becher von zu Hause mit. „Das ist total umweltfreundlich und ganz simpel“, findet Härtel.

Von Ermana Nurkovic

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