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Ortsrat soll für Brunnen zahlen

Springe Ortsrat soll für Brunnen zahlen

Die Stadt Springe will, dass der Ortsrat die Kosten für das Wasserspiel am Oberntor übernimmt. Die Ortsratsmitglieder diskutieren am Mittwochabend über eine entsprechende Vorlage.

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Der Brunnen am Oberntor ist seit 2013 in Betrieb.

Quelle: FOTO: MISCHER

Springe. 25.000 Euro hat der Ortsrat bereits in den Brunnen am Oberntor gesteckt und so neben zahlreichen Spendern geholfen, den Bau des kreativen Wasserspiels zu ermöglichen. Jetzt will die Stadt die Lokalpolitiker noch weiter zur Kasse bitten: Sie sollen aus ihrem Etat alle Reparatur- und Wartungskosten stemmen, die nicht durch Spenden zusammenkommen.

Streng genommen geht es in einer Vorlage, die der Ortsrat bei seiner Sitzung am Mittwochabend auf den Tisch bekommt, um eine „Übergabe des Brunnens am Oberntor an die Stadt Springe“.

Bisher kümmert sich nämlich noch der damals zum Sammeln von Spenden auch aus Reihen des Ortsrats gegründete Förderverein für Kunst und Kultur in der Springer Innenstadt um das Bauwerk. Seit Herbst 2013 ist der Brunnen schon in Betrieb - die förmliche Übergabe ist aber nie erfolgt. Gehört der Brunnen der Stadt, muss sie auch zahlen - oder? So einfach ist es nicht: Denn der Ortsrat, so heißt es im Rathaus, habe zuletzt in einer Sitzung des Fördervereins im Juli 2016 zugesagt, künftig alle nicht gedeckten Kosten für den Brunnen zu übernehmen.

Wie teuer das ist, war zuletzt nicht ganz klar: Die Stadt verweist auf Absprachen mit Purena und Stadtwerken, die demnach Strom und Wasser spenden. Anfallen würden grundsätzlich „mehrere Hundert Euro im Jahr“ für die reguläre Wartung, sagt Tiefbauchef Gerd Gennat. Teurer könne es werden, wenn Teile defekt sind. Dann sei auch mal ein vierstelliger Betrag fällig.

Ebenfalls am Mittwochabend auf der Tagesordnung: die Planungen für den neuen Bahnhofsparkplatz, das Fernwärmenetz sowie Planungen in Sachen Kernstadt-Friedhöfe. Der Ortsrat trifft sich um 18 Uhr öffentlich im Sitzungssaal des Alten Rathauses.

Von Christian Zett

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