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Pferdefreunde statten sich bei Flohmarkt aus

Springe Pferdefreunde statten sich bei Flohmarkt aus

Für den Reitclub Springe war es der vierte Flohmarkt - und ein Erfolg. Alle Stände waren gut besucht. Pferdefreunde auf der Suche nach Schnäppchen fanden ein breites Angebot.

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Die Organisatoren: Vanessa Zantow (von links), Isabell Krüger, Jens Krüger, Nicola Sturm, Christian Holzminden und Yasmin Holzminden haben bei der Organisation des Flohmarktes richtig zugepackt. Voigtmann

Quelle: VOIGTMANN

Springe. „Das erste Mal waren es nur Stände in der Reithalle. Dieses Mal sind von den insgesamt 40 Ständen auch einige im Außengelände aufgebaut“, sagt Vanessa Zantow, die mit anderen Mitgliedern des Clubs diesen Flohmarkt organisiert hat. Der Springer Reitclub, der 1975 gegründet wurde, hat derzeit 60 Mitglieder, die die Reithalle auf dem Eschenhof des Biolandwirts Friedrich Bartels nutzen. „Friedrich Bartels und seine ganze Familie gehören auch zu unseren Mitgliedern“, berichtet Vanessa Zantow - so sei es zu der Zusammenarbeit gekommen.

Etwa 100 Euro müsste man schon dabei haben, wenn man auf dem Flohmarkt die Grundausstattung für einen jungen Reiter erwerben wolle, rechnet Zantow vor. Für einen Sattel, der auch heute noch meist aus hochwertigem Leder ist, müsse man bei einer Neuanschaffung schon deutlich mehr Geld in die Hand nehmen.

Elke Zink und Tochter Henrike aus Evestorf haben neben allerlei anderen Utensilien einen echten Westernsattel aus den Vereinigten Staaten im Angebot. „Der ist gerade richtig eingeritten“, sagt Elke Zink. Als der Sattel neu war, musste sie rund 2000 Euro dafür auf den Tisch legen. Nun hofft sie auf einen neuen Liebhaber für das schöne Stück.

Marion Korroch ist Chefin des Gnadenhofes „Die Arche“ in Lehrte-Arpke. Dort leben derzeit 41 Pferde, 17 Katzen, vier kranke Hunde und zwei Schildkröten. „Das kostet Unmengen, weil wir ja keinen gesunden Tieren Platz anbieten. Die Rechnungen der Tierärzte gehen in die Tausende“, sagt Marion Korroch. „Damit wir das alles bezahlen können, gehen wir zum Beispiel mit den gespendeten Reiter-Utensilien auf Flohmärkte, um mit dem Geld aus dem Verkauf Futter oder Arztrechnungen zu erwirtschaften. Außerdem bekommen wir Sachspenden oder können die Pflege zahlen, weil Menschen Patenschaften mit den Tieren eingehen. In den letzten Jahren hat es immer gelangt.“

VON HORST VOIGTMANN

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