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Pflichtaufgabe erfüllt: Stadt stellt 45 Krippenplätze bereit

Springe Pflichtaufgabe erfüllt: Stadt stellt 45 Krippenplätze bereit

Lange hat sich die Stadtverwaltung mit den fehlenden Krippenplätzen beschäftigt. Mit den neuen Räumen in Holtensen und Altenhagen I wurde die Not vorerst gemindert. „Beide Krippen laufen sehr gut an“, sagt der städtische Fachbereichsleiter Clemens Gebauer. Stillstand soll es aber nicht geben. „Wir haben zwar unsere Pflicht erfüllt, jetzt geht es aber an die Kür.“

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In der umgestalteten Krippe
in Altenhagen
lesen die Betreuer den
Kindern vor, spielen mit
ihnen oder planen
Ausflüge - das Angebot
wird gut angenommen.

Quelle: Saskia Helmbrecht

Springe. Die Krippe in Holtensen wurde im Januar eröffnet. 15 Ein- bis Dreijährige können im Dorfgemeinschaftshaus betreut werden. In Altenhagen wurden 30 Plätze in zwei Gruppen geschaffen. Die Stadt hat in die insgesamt 45 Plätze gut 300.000 Euro investiert; 90 Prozent der Kosten werden gefördert. Der laufende Betrieb wird aber von der Stadt finanziert. „Wir haben einen großen Bedarf im gesamten Stadtgebiet an Krippenplätzen“, sagt Gebauer. Noch sind nicht alle belegt.

Mit den 45 Plätzen habe die Stadt ihre Pflichtaufgabe erfüllt, jetzt soll es weitergehen. Gebauer möchte den Bedarf der Sozialräume ermitteln. In den Ortsteilen Gestorf, Völksen und Bennigsen sei noch Luft nach oben. Derzeit sei die Stadt in Gesprächen, auch dort das Angebot an frühkindlicher Betreuung auszuweiten. Dass der Bedarf in der Betreuung von Kindern unter drei Jahren steigen wird, steht fest. Wie viele Krippenplätze aber gebraucht werden, lässt sich nicht beziffern.

Die Krippe in Altenhagen hat im August ihren Betrieb in der ehemaligen Grundschule am Hohbrink aufgenommen. In der ersten Gruppe werden derzeit neun Kinder betreut (ab Januar elf), in der zweiten Gruppe sind es 14, ab März ist diese Gruppe mit 16 Kindern voll ausgelastet. Die meisten Kinder sind unter zwei Jahre alt. „Ich bin mit den Räumen hier sehr zufrieden und glücklich“, sagt Krippenleiterin Sandra Brandstädter. Sieben Mitarbeiter kümmern sich um die Kleinkinder. In der ehemaligen Grundschule neben dem Kindergarten gibt es nicht nur Schlafräume, sondern auch Esszimmer und eine Turnhalle, die von der Krippe mitgenutzt werden kann. Die Einrichtung hat außerdem ein Ganztagsangebot, das sehr gut angenommen wird. „Wir merken selbst, dass der Bedarf riesig ist. Viele Familien bringen ihr Kind schon um 7.30 Uhr, der eigentliche Betrieb beginnt erst um 8 Uhr“, sagt Brandstädter. Die meisten Arbeiten seien bereits abgeschlossen. Nur das Außengelände solle jetzt noch umgestaltet werden.

Von Saskia Helmbrecht

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