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Ralf Burmeister will für Neubau kämpfen

Springe Ralf Burmeister will für Neubau kämpfen

Bürgernah und mit Mut zum Anpacken: So präsentierte sich CDU-Bürgermeisterkandidat Ralf Burmeister beim Neujahrsempfang des Stadtverbandes der Partei am Sonntag im Handballclubheim.

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Springe. Bürgernah und mit Mut zum Anpacken: So präsentierte sich CDU-Bürgermeisterkandidat Ralf Burmeister beim Neujahrsempfang des Stadtverbandes der Partei am Sonntag im Handballclubheim. Dort gab er ein klares Bekenntnis für den von seiner Partei ins Spiel gebrachten Rathaus-Neubau: „Dafür werde ich mich absolut einsetzen“. Der Kandidat warnte zugleich davor, „gutes Geld in marode Gebäude zu investieren“. Kommunale Kredite seien gerade günstig wie nie, „wann, wenn nicht jetzt?“, fragte er.

Beim Thema Flüchtlinge sieht Eldagsens Ortsbürgermeister die Deisterstadt gut aufgestellt. Er plädiert dafür, dass Gettos auch künftig vermieden werden - „20 Container in einem Ortsteil könnten schon zu einem Problem werden“. Stattdessen möchte Burmeister an der dezentralen Unterbringung festhalten und setzt dabei insbesondere auf die integrationsfördernde Wirkung von Dorfgemeinschaften. Bei den Asylverfahren wünscht er sich eine Beschleunigung: „Das soll maximal 14 Tage dauern.“ Wer kein Asyl erhält, müsse abgeschoben werden.

Einsetzen möchte sich der Christdemokrat auch für die Feuerwehren. Er lobte den CDU-Vorschlag, Geld in die Nachwuchsarbeit der Wehren zu stecken. Und erteilte möglichen Schließungen einzelner Ortsfeuerwehren eine klare Absage: „Die Wehren leisten auch eine soziale Aufgabe und sind ein Teil der Dorfgemeinschaften.“ Durch Zusammenlegungen von Wehren breche das Dorfgefüge auseinander und viele Aktive würden den Dienst an den Nagel hängen, befürchtet Burmeister.

Vorab hatte CDU-Stadtverbandschefin Elke Riegelmann betont, dass das Zusammenspiel zwischen Politik und Verwaltung „nicht ganz ohne Knirschen“ vonstatten gehe, seitdem der Bürgermeisterposten vakant ist. Eine Steilvorlage für Burmeister, der sich als Ansprechpartner und Vermittler zwischen Rat und Verwaltung sieht. Riegelmann warf SPD und Grünen vor, ihr Versprechen aus dem Regionswahlkampf nicht gehalten zu haben. „Im Koalitionsvertrag stand: es sollten alle Krankenhausstandorte im Umland ausgebaut und gesichert werden. Wir wissen, es kam anders.“

Wenn Bürger ihrem Krankenhaus nun nachtrauerten, gehe es nicht darum, „die Springer Bevölkerung gegen Flüchtlinge auszuspielen. Dennoch müsse man die Sorgen der Bürger um ihre gesundheitliche Versorgung ernst nehmen und auch aussprechen dürfen. Damit verteidigte sie eine Aktion, bei der die Landtagsabgeordnete Gabriela Kohlenberg gemeinsam mit Burmeister davor gewarnt hatte, dass die Notunterkunft im ehemaligen Krankenhaus nach 2017 „ausschließlich der Erstuntersuchung von Asylbewerbern“ dienen könne.

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