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Raser und illegales Tuning trüben Autotreffen

Springe Raser und illegales Tuning trüben Autotreffen

Knapp 350 Autos standen am Sonnabend an der Osttangente: Das Tuningtreffen „Meet & Greet“ bleibt ein fester Anlaufpunkt der Szene. Am Wochenende wurde der Spaß für die friedlichen Autofans jedoch getrübt – durch einige Unverbesserliche: Sie wurden nicht nur beim Rasen sondern auch in illegal umgebauten Wagen erwischt.

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Aus einer Werkstatt wurde ein Tresor mit Schweißbrenner gestohlen, aus einem Keller ein Satz Felgen mit Sommerreifen.Die Polizei hat beim Autotreffen "Meet and Greet" Fahrzeuge kontrolliert und Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.

Quelle: Symbolbild

Springe. Von den Beamten gab es dann gestern in der Bilanz erst mal ein Lob: Das Treffen sei gut organisiert und vorbereitet gewesen; trotz des großen Andrangs gab es keinen Stau. Zudem sorgten gut vernetzte Ordner für die Einhaltung der vorher festgelegten Regeln. Ein widerspenstiger Tuning-Fan wurde vom Team vor Ort auch des Geländes verwiesen.

Ein Dutzend Autos fällt durch

Und doch ist Einsatzdienst-Chef Lutz Fricke von der Springer Polizei ein Stück weit ernüchtert: Bei insgesamt zwölf Autos habe man Umbauten feststellen müssen, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen. Zwei Autos seien sogar akut verkehrsgefährdend unterwegs gewesen – und wurden noch vor Ort stillgelegt.

Mitarbeiter der Region hatten sich am Abend zeitgleich an der Bundesstraße 217 postiert. Sie überwachten die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Wagen. Insgesamt überschritten 58 Autofahrer die Tempogrenze von 100 Stundenkilometern – dabei auch mehrere Teilnehmer der Tuning-Veranstaltung. Der traurige Rekord lag demnach bei 154 Stundenkilometern.

„Die negativen Begleiterscheinungen der Veranstaltung werden im Interesse des sicheren Straßenverkehrs auch zukünftig zu einer polizeilichen Begleitung dieser Treffen führen“, kündigt Fricke an. Man wolle bei künftigen Veranstaltungen sowohl die Technik vor Ort als auch die Geschwindigkeit der Autos im Umfeld kontrollieren: „Es ist bedauerlich, dass das Verhalten einzelner Unbelehrbarer einen Schatten auf eine gut organisierte und mit bester Absicht geplante Veranstaltung wirft“, so Fricke.

Von Christian Zett

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