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Rat beschließt Wohnungsbau

Springe Rat beschließt Wohnungsbau

Die Politik plant eine Wohnungsoffensive in Springe und Bennigsen. Damit wollen die Ratsmitglieder gegen die Wohnungsknappheit kämpfen und zusätzlichen sozialen Wohnraum schaffen.

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Auf derzeitigen Grünflächen könnten bald Wohngebäude entstehen.

Quelle: Archiv/Anette Wulf-Dettmer

Springe. Bezahlbarer Wohnraum ist knapp. Das soll sich jetzt ändern, zumindest wenn es nach der Politik geht. Die hat nämlich grünes Licht für eine Wohnraumoffensive in Bennigsen und der Kernstadt gegeben.

Im Vorfeld hatte sich Bürgermeister Christian Springfeld immer wieder dafür ausgesprochen, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Konkret ist die Verwaltung nun damit beauftragt, Wohnbebauung in der Kernstadt und in Bennigsen zu schaffen. Dort soll eine „ausreichende Anzahl Sozialwohnungen“ entstehen. Wie das finanziert und umgesetzt werden soll, ist indes noch ungeklärt. Denkbar wäre, dass das Wohnraumprogramm der Region greift. Gestellt hat den Antrag der parteilose Ratsherr Uwe Lampe. Er versteht ihn als einen „städtebaulichen Impuls“, der helfen soll, „breit gefächertes Wachstum für Springe“ zu schaffen. Die Ratsmitglieder stimmten bei einer Enthaltung für den Vorschlag von Lampe.

Stadt hat Planungshoheit

Ende der Achtzigerjahre wurden das letzte Mal in städtischer Regie am Grasweg Sozialwohnungen gebaut, erinnert sich Gerd-Dieter Walter, allgemeiner Vertreter in der Stadtverwaltung. Beim neuerlichen Vorstoß soll es darum gehen, bei laufenden Bauleitplanungen zu prüfen, ob dort Sozialwohnungen gebaut werden können. Planungshoheit und die Ausweisung der Fläche liegen bei der Stadt - nicht aber zwingend das Bauen selbst. Eine Fördermöglichkeit seitens der Stadt gebe es nicht, erklärt Walter. „Wir können Bauträger künftig bei der Erschließung dazu animieren, aber wir können keinen sozialen Wohnungsbau erzwingen.“ In anderen Städten habe die Kreissiedlungsgesellschaft Hannover sozialen Wohnungsbau in Angriff genommen, weiß Walter. Er bestätigte das Fehlen von sozialem Wohnraum in der Stadt.

Von Ralf T. Mischer und ?Saskia Helmbrecht

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