Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
„Ride by Night“: Eine Stadt macht Mobil

Springe „Ride by Night“: Eine Stadt macht Mobil

Ihr Wunsch wäre, dass am Wochenende die ganze Stadt auf den Beinen ist: Mit zwei Veranstaltungen möchte Klimaschutzmanagerin Katrin Härtel am kommenden Wochenende alle Springer zur Bewegung animieren. 

Voriger Artikel
Um 9 Uhr ist Schluss
Nächster Artikel
Nur die Ambulanz bleibt

Sind mit dabei: Lara von Döhren (von links), Janina Manthei, Luise Freimann, Katrin Lienhard, Katrin Härtel, Stefan Klein, Uwe Brockmann, Bernhard Schönebaum, sowie Katja und Kevin Kemmena kümmern sich während der Skate-Nacht darum, dass auf der Strecke alles rund läuft.

Quelle: Mischer

Springe. Die Vorbereitungen für die Skat-Nacht „Ride by Night“ am Freitag und die Klima-Radtour am Sonntag sind bereits im Gang. Zahlreiche Ehrenamtliche sollen dafür sorgen, dass die Sache so richtig ins Rollen kommt. „Beide Veranstaltungen sind für alle Altersgruppen offen“, sagt Härtel, die Radtour und Skate-Night gemeinsam mit Katrin Lienhard von der städtischen Jugendpflege und vielen weiteren Ehrenamtlichen geplant hat. Dabei richtet sich die erstmals ausgerichtete Skate-Night besonders an junge Leute, die Erfahrung mit Skateboards und Inlinern haben. Aber auch Rollschuhfahrer und sogar Elektroautos fahren mit. Mit Letzteren können Besucher der Veranstaltung übrigens auch Probefahrten machen. „Wer mal mit dem E-Auto eine Runde machen möchte, sollte allerdings einen Führerschein mitbringen“, sagt Härtel.

Am Start- und Zielort, dem Platz vorm Jugendzentrum Springe, gibt es Infostände aller Veranstalter und natürlich auch was für den kleinen Hunger oder Durst. Insgesamt gibt es zwei verschiedene Streckenvarianten, die durch die gesamte Innenstadt führen: Eine für Skater und Scooter und eine für Fahrräder und Inliner.

„Wer mitfahren möchte, sollte die erforderliche Schutzausrüstung tragen“, betont die Klimaschutzmanagerin. Das sind Arm- Ellbogen- und Knieschoner, Helm, und wenn vorhanden auch Handschuhe. Gefahren werden soll bei jedem Wetter. Los geht die Tour am Freitag, 18. September, um 19 Uhr. Eine Stunde später fahren die Teilnehmer los. Zwischenzeitlich gibt es Informationen, Unterhaltung und Möglichkeiten für Probefahrten mit allen Vehikeln. Die Radtour am Sonntag soll die Teilnehmer vom Schulzentrum Süd über Altenhagen und Hachmühlen zurück nach Springe führen. Dort besuchen die Radler den Eschenhof an der Industriestraße, wo es Informationen über gesunde Ernährung geben soll.

Danach radeln alle weiter zum Stadtforst. Dort wartet Stadtförster Bernd Gallas auf sie: Er möchte über Klimaschutz im Wald informieren. Und zu guter Letzt strampeln die Pedalritter zur Deisterhütte, wo die Naturfreunde ihnen Kaffee und Kuchen kredenzen wollen. Geplante Tourlänge: 25 Kilometer. „Wir richten uns dabei nach den Fähigkeiten und Möglichkeiten der Teilnehmer“, verspricht Stefan Klein vom Algemeinen Deutschen Fahrradclub in Springe. Gemeinsam mit weiteren Ehrenamtlichen hat er die Betreuung der Fahrer übernommen. Möglich wäre etwa, mehrere Gruppen auf die Straßen zu schicken: Eine, die eine verkürzte Strecke fährt und eine, die etwas langsamer unterwegs ist. Beginn der Klima-Radtour ist am Sonntag um 13 Uhr vorm Schulzentrum Süd.

Von Ralf T. Mischer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Springe – Stadt am Deister

An der Deisterpforte liegt das 30.000-Einwohnerstädtchen Springe. Fachwerk, Jagd und Tiere: Kommen Sie mit auf eine fotografische Reise durch die Deisterstadt.