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Rückblick der Wehr ist positiv

Eldagsen Rückblick der Wehr ist positiv

Die Freiwillige Feuerwehr blickt auf positive Entwicklungen zurück. Bei der Jahresversammlung am vergangenem Wochenende wurde über Nachwuchs, mehr Verantwortung bei den Gruppenführern und besondere Einsätze aus dem vergangenen Jahr gesprochen.

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Herbert Tschöpe (rechts) und Andreas Meyer (links) freuen sich mit Alfred Meisiek (von links), Michael Weber und Thomas Kaehler.

Quelle: Hempelmann

Eldagsen. Nachdem Ortsbrandmeister Andreas Meyer und sein Stellvertreter Thorsten Hoppmann zum 1. Juli 2015 die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Eldagsen übernommen haben, hat sich einiges bewegt. „Unter anderem haben wir die innere Struktur so verändert, dass wir Gruppenführern mehr Verantwortung gegeben haben“, berichtet Meyer.

Aber auch für 2016 stehen wichtige Punkte auf ihrer To-do-Liste: Wichtig ist ihnen die Zusammenarbeit im Austausch mit anderen Wehren und auch die interne Kameradschaftspflege. „Das sind wichtige Bestandteile unserer Arbeit, die uns im Einsatzgeschehen zugute kommen“, stellte Meyer bei der Jahresversammlung fest. In den vergangenen Monaten fanden zahlreiche Veranstaltungen und Gespräche auf Stützpunktebene statt, darunter auch eine groß angelegte Übung mit allen Wehren des Stützpunktes Eldagsen. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Thorsten Hoppmann berichtete von insgesamt elf Lehrgängen und 84 Diensten, die im vergangenen Jahr absolviert wurden. Darunter fielen auch Termine, die sich mit dem Atemschutz-Notfalltraining befassten. „Es ist wichtig, dass im Einsatz immer auch ein Team bereitsteht, das in der Lage ist, die eigenen Kameraden aus einer unvorhergesehenen Notlage zu retten“, sagte Hoppmann. Dafür sei ein spezielles Training erarbeitet worden.

Ortsbrandmeister Andreas Meyer beleuchtete anhand von drei Einsätzen, wie etwa dem Brand eines Wohngebäudes auf dem ehemaligen Eldagser Kalkwerk, die Situation sowohl der Eldagser Wehr als auch der Stützpunktwehren Alferde, Boitzum, Holtensen und Mittelrode. Auch wenn teils wegen der ungünstigen Alarmzeit an einem Wochentag eine überschaubare Zahl an Einsatzkräften vor Ort gewesen sei, zeige sich die gute Grundlage im Ausbildungsstand und der technischen Ausrüstung. „Wir sind sehr zufrieden“, lautete sein Fazit. Insgesamt rückten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr im vergangenen Jahr zu 52 Einsätzen aus, darunter neun Brände und 40 technische Hilfeleistungen. Auch hinsichtlich des Altersdurchschnitts sei die Wehr mit 54 Personen im aktiven Dienst und 19 Mitgliedern der Jugend- und 12 in der Kinderfeuerwehr gut aufgestellt.

Alfred Meisiek bekam das Feuerwehrehrenzeichen des Landes Niedersachsen für 50 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrwesen verliehen, Michael Weber und Thomas Kaehler selbiges für 40 Jahre.

Von Simone Hempelmann

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