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Rückschlag für Nordeon

Springe Rückschlag für Nordeon

Das Werk im französischen Chalon-sur-Saône, das Nordeon kurz nach der Niederlassung in Springe übernahm, ist ins Trudeln geraten.

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Nordeon an der Rathenaustraße: Das französische Schwesterwerk hat Medienberichten zufolge Insolvenz angemeldet.

Quelle: Christian Zett

Springe. Wachstum, Wachstum, Wachstum: Die Neuigkeiten über die aus dem früheren Philips-Werk hervorgegangene und europaweit agierende Nordeon-Gruppe ähnelten sich in der letzten Zeit stets. Immer wieder kaufte das Unternehmen dank der niederländischen Investoren von Varova Firmen zu, um zu wachsen und sich auf dem Markt breiter aufzustellen. Doch dabei geht nicht immer alles glatt: Das Werk im französischen Chalon-sur-Saône hat Schwierigkeiten.

Wie der Südkurier und mehrere französische Nachrichtenseiten im Netz berichten, habe das Werk in Frankreich - ebenfalls ein früherer Philips-Standort - Insolvenz angemeldet. Die Zukunft der 142 Mitarbeiter ist ungewiss.

Nordeon-Sprecher Marco Walz bestätigte das auf Anfrage. Für den Standort Springe habe die Entwicklung jedoch keine Konsequenzen: Das Geschäft mit den in Frankreich produzierten Leuchtstoffröhren sei durch Billiganbieter aus Asien unter Druck geraten. Springe sei ganz anders aufgestellt.

Jedoch: Wie in Springe hatte man auch in Chalon-sur-Saône von Anfang an auf den früheren Betreiber Philips als Großabnehmer gesetzt, der dem neuen Unternehmen vor allem über die ersten Jahre helfen und sich dann nach und nach zurückziehen sollte. Seit Ende 2016 ist Philips nun auch in Springe nicht mehr dabei, bestätigt Walz. Laut „Schwarzwälder Bote“ machte der Nordeon-Gesamtkonzern noch im Jahr 2015 einen Umsatz von 66,5 Millionen Euro. Davon sei etwas weniger als die Hälfte auf Philips entfallen.

Für Springe könne man jedoch auch das kompensieren - dank der besagten zahlreichen Zukäufe anderer Firmen, wie Walz nun erklärte.

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