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„Schaffen extreme Gefährdung“

Springe „Schaffen extreme Gefährdung“

In den nächsten Tagen soll die Markierung für Fahrradfahrer im Kreuzungsbereich von Burg- und Schulstraße aufgebracht werden. Der Kompromiss, der nach vielen Debatten im Ortsrat Springe sowie in der Arbeitsgruppe gefunden wurde, sorgt aber nach wie vor für Unmut. Von einer „extremen Verkehrsgefährdung“ spricht etwa Ulrich Kalinowski (CDU).

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Zurzeit bewegen sich die Radfahrer im Kreuzungsbereich Burg- und Schulstraße noch auf unsicherem Terrain: Es gibt keine für sie abgegrenzten Bereiche.

Springe. Was ändert sich? Radfahrer, die aus Richtung Eldagsen kommend die Burgstraße auf dem kombinierten Fuß-/Radweg befahren, sollen künftig ab der Einmündung Schulstraße auf die Straße geleitet werden. Die Markierung verläuft sich dann in der Burgstraße, wie Bau-Chef Reinhard Schade jetzt im Ortsrat erläuterte.

SPD-Mitglied Katrin Kreipe findet diese Variante „höchst bedenklich“. In dem ohnehin engen Bereich die Radfahrer auf die Straße zu schicken, könne nur zu Unfällen führen. „Und die Busfahrer werden sich freuen, wenn sie nicht überholen können“, fügt Kalinowski an.

„Aber welche Alternative haben wir?“, fragt Schade, denn die Maßnahme folgt der aktuellen Gesetzeslage. „Die Unvernunft von Einzelnen können wir nicht ausschließen.“ Für ihn steht fest, mit dem von Polizei, ADFC und Verwaltung erarbeiteten Konzept, die „beste Variante“ gefunden zu haben. Seiner Meinung nach sei es in der Einbahnstraße sogar sicherer für Radfahrer, weil sie nicht Gefahr liefen, mit Fußgängern zusammenzustoßen. Er gehe davon aus, dass „nach einer Eingewöhnungsphase“ die neue Verkehrsführung gut angenommen werde. Dass die grundsätzliche Nutzung der Straße in Springe zu solchen Bedenken führe, sieht Schade darin begründet, dass das Fahrradfahren bisher kaum thematisiert wurde, „in anderen Städten hat es eine ganz andere Priorität“.

Von der Idee indes, die Parkzone von der rechten Seite der Burgstraße auf die linke zu verlegen, wurde abgerückt. Schade erklärt: „Nach Rücksprache mit der Polizei haben wir diesen Vorschlag verworfen, weil es die Situation noch verschärft hätte.“ So sei es für viele Autofahrer ungewöhnlich, auf der anderen Seite einzuparken.

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