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Springe Schlag auf Schlag

Für viele Autofahrer sind sie ein echtes Ärgernis: Die tiefen Schlaglöcher auf der Eldagsener Straße zwischen Otto-Hahn-Gymnasium und den Auffahrten zur B 217.

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„Krawumm“: Wer über diese Schlaglöcher fährt, bekommt etwas zu hören. Demnächst gibt’s hier ein Tempolimit. Mischer

Springe. Zu übermäßig vielen Schäden an den hiesigen Straßen ist es in diesem Winter laut der Stadt nicht gekommen. Zuständig für die Eldagsener Straße ist aber ohnehin das Land. Und dem fehlt momentan das Geld für eine Reparatur.

Laut Angaben des Leiters der zuständigen Straßenmeisterei in Wennigsen, Rolf Hatesohl, wurde die Fahrbahn zuletzt vor zwölf Jahren mit einer neuen, vier Zentimeter dicken Deckschicht versehen - an der kaputten Stelle war sie dünner als auf dem Streckenabschnitt einige Kilometer weiter, links neben dem Saupark. Da, wo sie dünner war, ist sie jetzt wegen der Schlaglöcher dringend renovierungsbedürftig. „Der Winter hat der Fahrbahn hart zugesetzt“, sagt Hatesohl. Geld für die Renovierung sei aber keines da. Weshalb die Straßenmeisterei, nach vorheriger Rücksprache mit der Stadt, in den kommenden 14 Tagen ein Tempolimit von 30 Kilometern pro Stunde an der Stelle einführen wird.

„Wir müssen die Verkehrssicherheit gewährleisten“, argumentiert Hatesohl. Und verteidigt die Prioritätenliste des Landes: Immerhin tauche das Stadtgebiet Springes gleich bei mehreren aktuellen anstehenden Baumaßnahmen der Straßenmeisterei auf. Zuletzt wurde unter anderem der Radweg entlang der Landesstraße nach Eldagsen komplett erneuert. Kostenpunkt: 700 000 Euro.

Zudem werde die Ortsdurchfahrt Bennigsen erneuert, und die Strecke zwischen Bennigsen und Gestorf soll auch ertüchtigt werden. „Es ist eine Menge zu tun“, bittet der Straßenmeisterei-Chef um Verständnis dafür, dass die Bauarbeiten in der Kernstadt verschoben werden.

Wann die Löcher in der Eldagsener Straße gestopft werden könnten, vermochte Hatesohl auf Nachfrage nicht zu sagen. Es kann wohl länger dauern. Bereits vor der Bundesstraßen-Brücke ist die Fahrbahn stark angegriffen. Dort bereitet ein Warnschild Autofahrer auf eine Ruckelpartie vor.

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