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Schlaglöcher in den Landesstraßen werden bleiben

Springe Schlaglöcher in den Landesstraßen werden bleiben

Geflickt, gefräst und dann neu asphaltiert: Laut Verkehrsminister Olaf Lies hat sich der Zustand der Landesstraßen in den vergangenen fünf Jahren merklich verbessert. Für die Buckelpisten rund um die Stadt Springe gilt das nicht.

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Kaputter Asphalt: Zwischen Bennigsen und Gestorf gilt wegen Straßenschäden ein Tempolimit von 50 Stundenkilometern.

Quelle: Dittrich

Springe. Besonders schlimm sehen derzeit die Landesstraßen rund um Eldagsen und Bennigsen aus. Rillen, Löcher und Wellen gibt es im Asphalt inner- und außerorts. Um weiteren Schäden vorzubeugen und die Sicherheit nicht zu gefährden, darf seit Kurzem von Bennigsen nach Gestorf nur noch mit Tempo 50 gefahren werden.

Über die Schlaglöcher weiß man bei der Straßenverkehrsbehörde Bescheid. „Da besteht akuter Handlungsbedarf“, gibt Friedhelm Fischer zu, Leiter für den Geschäftsbereich Hannover. Die Sanierung der L 460 ist trotzdem noch nicht terminiert: „Wir müssen die nächsten Jahresplanungen abwarten“, sagt Fischer. Gleiches gilt für die Landesstraße 422 zwischen Eldagsen und Dörpe, die ebenfalls in schlechtem Zustand ist. Frühestens 2018 kommen die löchrigen Straßen auf den Plan. Weiter in die Zukunft kann der Leiter noch nicht blicken, da selbst die konkreten Planungen für 2017 noch nicht abgeschlossen sind.

Aktuell wird stattdessen in der Nähe gearbeitet: Die Straßenmeisterei Wennigsen, die im Auftrag der Behörde in Hannover die Landesstraßen ausbessert, ist derzeit zwischen Bredenbeck und Wülfel im Einsatz. Die Strecke, die in die Landeshauptstadt führt, ist vor allem bis Hiddestorf auf langen Strecken beschädigt und wird seit Juli in mehreren Abschnitten erneuert. Geplante Kosten: 1,2 Millionen Euro. Bis Ende September sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Kompliziert seien Sanierungsarbeiten vor allem innerorts, erklärt Fischer weiter: „Da muss oft viel eingearbeitet werden.“ Die Fahrbahndecke sei recht schnell fertig, allerdings werden mit den Kommunen zusätzliche Anlagen abgestimmt, beispielsweise Radwege oder Ampelanlagen.

Die nächste Baustelle wird dann 2017 auch in Gestorf sein: Dort soll an der Landesstraße 460, an der Kreuzung in Richtung Völksen, eine Ampelkreuzung eingerichtet werden. „Da werden wir gemeinsam mit der Region arbeiten“, erklärt Fischer.

von Benedikt Dittrich

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