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Schrottwagen blockieren Parkplätze

Springe Schrottwagen blockieren Parkplätze

Zahlreiche Schrottautos blockieren an der Philip-Reis-Straße die öffentlichen Parkplätze. Die Mitarbeiter der Firma Wieland beispielsweise können diese dadurch nicht nutzen. Doch was passiert mit diesen Fahrzeugen?

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Der Straßenrand als Schrottplatz: In der Philip-Reis-Straße stehen zig alte Autos.

Quelle: Hermes

Pringe. „Meist entdecken Bürger die Schrottautos und melden uns das dann“, erklärt Werner Mosch vom Ordnungsamt der Stadt Springe und ergänzt: „Wir geben das dann weiter an die Abfallwirtschaft Region Hannover.“

Oftmals haben die Wagen noch Kennzeichen, aber die Zulassungssiegel sind abgekratzt. „Die Mitarbeiter der Aha kleben dann einen orangefarbenen Zettel auf die betroffenen Autos. Dieser fordert den Eigentümer des Wagens auf, ihn zu entfernen“, sagt Mosch. Die Frist dafür betrage einen Monat.

Nach Verstreichen der Frist lasse Aha die Autos abholen und zu einem Sammelplatz bringen, wo sie noch mal etwa einen Monat aufbewahrt werden. Wenn der Eigentümer seinen Wagen dann immer noch nicht abhole, was in der Regel der Fall ist, werde das Auto verschrottet.

Der Abfallwirtschaft entstehen durch die Schrottautos keine Kosten. Denn: Zwischen dem Unternehmen und einem Verwertungsbetrieb besteht ein Vertrag, der mit den möglichen Erlösen aus den Schrottautos seine Kosten deckt.

Teuer wird es allerdings für den Halter des Wagens. Auch wenn er den Wagen während der ersten Vier-Wochen-Frist wieder von der Straße abholt, muss er eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 75 Euro und ein Ordnungsgeld von rund 80 Euro zahlen.

Holt der Halter den Wagen vom Sammelplatz ab, kommen zusätzlich noch 165 Euro fürs Abschleppen hinzu. Wird das Auto zwangsverschrottet, wird gegen den Halter ein Strafverfahren wegen umweltgefährdender Abfallbeseitigung eingeleitet.

Von Sandra Hermes

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