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Senior fährt bei Rot - 2000 Euro Strafe

Springe/Eldagsen Senior fährt bei Rot - 2000 Euro Strafe

Ein 66-jähriger Springer musste sich wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Körperverletzung vor dem Springer Amtsgericht verantworten: Er war bei Rot über eine Ampel gefahren und dabei mit einem anderen Auto kollidiert.

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Der Senior war bei Rot über eine Ampel gefahren und hatte einen Unfall verursacht.

Quelle: Symbolbild/dpa

Springe. Die Fahrerin erlitt eine Prellung an der Hand. Die Vorsitzende Strafrichterin verurteilte den Mann zu einer Geldstrafe von 2000 Euro.

Im Februar war der Mann von der Langen Straße in Eldagsen auf die Knickstraße abgebogen und hatte dabei das Rotlicht übersehen.

Diese Tat bestritt der Mann auch vor Gericht nicht. Er hatte allerdings gegen einen ursprünglich verhängten Strafbefehl Einspruch erhoben, laut dem er zwar eine geringere Geldstrafe von 800 Euro hätte zahlen müssen, der aber auch ein einmonatiges Fahrverbot für den Senior vorsah. Wenn er seinen Führerschein verliere, verliere er auch seinen Job als Botenfahrer, erklärte der Mann vor Gericht.

Er sei auf diesen Zuverdienst aber dringend angewiesen, weil er und seine Frau in ihrem Haushalt ein erwachsenes Kind betreuen. Der Sohn sei nicht in der Lage, allein zu leben, berichtete der Springer. Zudem besitze seine Frau keinen Führerschein. So würde auch der Sohn unter dem Fahrverbot leiden, wenn er nicht von den Eltern transportiert werden könnte.

Der Staatsanwalt plädierte dafür, die Geldstrafe deutlich zu erhöhen, dafür aber auf das Fahrverbot zu verzichten. Die Vorsitzende Strafrichterin folgte diesem Antrag in ihrem Urteil. Dem 66-Jährigen, der schon zweimal wegen zu schnellen Fahrens aufgefallen war, gab sie einen guten Rat mit auf den Weg: „Sie müssen besser aufpassen auf sich und Ihren Führerschein und vorsichtig fahren.“

Von Annegret Brinkmann-Thies

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