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So kaputt sind Springes Bahnbrücken

Teils umfangreiche Schäden So kaputt sind Springes Bahnbrücken

Die 13 Bahnbrücken im Springer Stadtgebiet sind teils massiv beschädigt. Vom unmittelbaren Abriss bedroht ist allerdings keins der Bauwerke. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor.

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Die Eisenbahnbrücke zwischen Berliner Straße und Ellernstraße weist größere Schäden auf – wie sieben weitere Bauwerke im Stadtgebiet.

Quelle: Mischer

Springe. Völlig ohne Schäden ist demnach keine einzige Brücke. Um sie alle zu reparieren, müsste die Bahn allein in Springe wohl mehrere Millionen Euro investieren. Am schlimmsten steht es demnach um die Brücke, unter der die Kreisstraße 227 zwischen Bennigsen und Lüdersen verläuft: Sie hat die Bahn in die Kategorie „umfangreiche Schäden“ eingestuft. Die Brücke soll mit entsprechendem finanziellen Aufwand aber noch sanierbar sein. Schlimmer steht es nur um die Brücken der Kategorie „Vor dem Abriss“: Sie müssen absehbar neu gebaut werden, weil sich eine Reparatur nicht mehr lohnt. Sehen kann man ein solches Bauwerk kurz hinter der Springer Stadtgrenze, hinter dem Bahnhof Holtensen/ Linderte parallel zur B 217.

Doch auch um die restlichen Schienenbrücken auf Springer Stadtgebiet ist es nicht gerade gut bestellt: Acht der 13 Bauwerke weisen laut Bahn „größere Schäden“ auf; fünf immer noch „punktuelle Schäden“. In die letzte Kategorie fällt sogar noch die gerade erst erneuerte Brücke über die B 217 nahe der Kaiserrampe. Völksen ist zweigeteilt: Die Brücke über die Steinhauerstraße weist stärkere Schäden auf – die über die Alvesroder Straße am Festplatz nur punktuelle. In der Kernstadt selbst sind zwei Bauwerke die Sorgenkinder der Bahn: Die Ramkequerung am östlichen Ortseingang und die Brücke am Übergang Berliner Straße/Ellernstraße weisen größere Schäden auf. Kaum Probleme gibt es dagegen an der Osttangente, wo die Brücke im Vergleich zu anderen relativ neu ist.

In den keiner der vier Bewertungsstufen, betont die Bahn, sei die Sicherheit der Brücke gefährdet – egal, wie stark die Schäden ausfallen. In der Regel habe das Alter der Brücke den größten Einfluss auf ihren Zustand, heißt es in dem Papier. Alle Brücken würden aber in regelmäßigen Abständen kontrolliert und auf ihre Sicherheit überprüft. Nicht betrachtet wurden in der Erhebung Straßenbrücken, die Eisenbahnstrecken überqueren: Für sie ist meist nicht die Bahn zuständig, sondern die jeweilige Straßenbehörde – Land, Bund oder Stadt. Vom Springer Rathaus aus werden etwa die Brücken am Meierhofweg in Bennigsen oder die kleinere Brücke in Dahle betreut.

von Christian Zett

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