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Sollen IGS-Schüler in Container oder Türme ausweichen?

Springe Sollen IGS-Schüler in Container oder Türme ausweichen?

Wenn die Umbauarbeiten am Schulzentrum Nord im Sommer in Springe beginnen, muss ein Teil der IGS-Schüler umziehen. Doch wohin? Eine Elterninitiative spricht sich für Container aus, doch die Politik sieht darin neue Probleme.

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Container oder Türme: Wohin die Schüler während des Umbaus der IGS ziehen, ist noch unklar.

Quelle: HAZ Archiv

Springe. Am Ende wird es wohl auf eine Entscheidung zwischen Containern oder den Türmen des jetzigen Haupt- und Grundschulgebäudes am Ebersberg hinauslaufen. Über diese beiden Übergangs-Varianten für die überfüllte IGS im Schulzentrum Nord hat der Runde Tisch „Schule“ am Montagabend gesprochen.

Eine Elterninitiative hatte sich bei diesem Treffen noch einmal dafür stark gemacht, Container auf dem IGS-Gelände aufzustellen, um zu vermeiden, dass einige Schüler ausgelagert werden müssen. „Ich verstehe die Eltern gut, dass sie diese Lösung besser finden“, sagt Clemens Gebauer, städtischer Fachbereichsleiter für Jugend und Soziales.

Bislang waren diese Überlegungen immer an dem Argument gescheitert, dass die Bauarbeiten für den Umbau am SZ Nord durch solche Container behindert werden könnten. Jetzt prüft die Stadt trotzdem noch einmal, ob die Variante baurechtlich möglich ist. Sollte das nicht der Fall sein, bleibe keine andere Ausweichmöglichkeit als die Türme. Diese seien, so Gebauer, „in Ordnung“, allerdings müssten zwei Fluchttreppen für mehrere Hunderttausend Euro gebaut werden.

Dabei wird in den Türmen schon seit Jahren unterrichtet, ohne zusätzliche Umbauten. Gebauer verweist auf den Bestandsschutz. Der sei erst erloschen, wenn das Gebäude als Gesamtschule umgenutzt würde. Dann müsse es sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden.

Sobald geklärt ist, ob die Containervariante vertretbar ist, soll sich auch die Politik für eine der beiden Lösungen entscheiden. Die Zeit drängt. „Im Sommer muss alles stehen“, sagt Gebauer. Auf eine schnelle Entscheidung hofft auch IGS-Leiter Frank Kasburg. „Es werden immer wieder dieselben Ideen diskutiert, und wir drehen uns im Kreis“, sagt er. „Davon kriege ich keine Unterrichtsräume.“ Um die geht es schließlich. Rund sechs weitere Klassen müssen ab Sommer untergebracht werden.

Wie lange die Ausweichlösungen nötig sind, ist unklar. Man setze aber auf so wenig Behinderungen während der Bauphase wie möglich, sagt Gebauer. Schließlich gehe es allen Beteiligten um ein gutes Lernklima.

Von Jennifer Schüller

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