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Soviel ist los am Dorfgemeinschaftshaus

Altenhagen I Soviel ist los am Dorfgemeinschaftshaus

Am Komplex rund um alte Schule und Dorfgemeinschaftshaus tut sich einiges: So gibt es einen neuen Zugang zur Turnhalle, Überlegungen rund um die Feuerwehr - und Pläne für ein neues Betreiberkonzept.

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Eine moderne Stahltreppe führt zum Eingang der Turnhalle.

Quelle: Lüdersen

Altenhagen I. Denn ganz akut hat der Ortsrat mit dem Gemeinschaftshaus ein Problem: Schon vor den Sommerferien hatte die Reinigungskraft gekündigt - und bisher konnte die Stelle noch nicht wieder besetzt werden. Vorübergehend springt die Ortsbürgermeisterin Kai Dettmer ein.

Trotzdem wird jetzt ein neues Konzept für Betrieb und Verwaltung des Dorf-Treffs erarbeitet: Dazu will der Ortsrat auch den Verein „Dorfgemeinschaft“, einen Zusammenschluss der heimischen Organisationen, mit ins Boot holen. Bei der nächsten Ortsratssitzung soll dieses Thema dann erneut auf die Tagesordnung gesetzt werden - wenn sich das Gremium nach der Kommunalwahl neu formiert hat. Gestern trafen sich die Politiker zum letzten Mal in dieser Legislaturperiode.

In den kommenden Jahren wird sich auch zeigen, wie es mit der Feuerwehr weitergeht: Dettmer erinnerte noch einmal daran, dass das alte Gebäude der umfangreichen Sicherheitsprüfung von Stadt und Unfallkasse nicht stand gehalten habe und ersetzt werden müsse. Eine gute Nachricht hatte Dettmer in Sachen Kinderbetreuung: Nach jahrelangem Leerstand hat in der alten Grundschule zum 1. August die neue Kinderkrippe mit zwei Gruppen ihren Betrieb aufgenommen.

Umstellen müssen sich die Nutzer der Turnhalle, die diese bisher über den früheren Schulhof erreicht hatten. Denn der ist jetzt gesperrt. An der Ostseite hat die Stadt alternativ einen neuen Hallen-Zugang mit einer modernen Stahltreppe geschaffen.

Eine Mitteilung gab es in der Sitzung für die Anlieger der Straßen Stellmacherweg und Unter der Kukesburg: Ihre Straßen sollen demnächst im Rahmen des Projekts „Umrüstung dekorativer Wohnstraßenbeleuchtung“ mit LED-Lampen ausgerüstet werden. Auch der Fußweg „Unter dem Teich“ bekommt solche modernen Lampen. Für die Straßen Alte Landstraße und Zur Sägemühle gab es ebenfalls positive Nachrichten: Sie gehören zu jenem Topf, aus dem eine Fahrbahn-Sanierung finanziert wird.

Weniger gute Nachrichten gab es für den Schützenverein: Er hatte beantragt, dass der Ortsrat die Kosten für die Siegerehrung des Bürgerkönigsschießen übernehmen möge. Dafür konnte sich die Politik erwärmen, auch für einen Zuschuß für die Jugendarbeit - aber nicht für eine Finanzierung der Kosten für die Liegenschaften des Schützenvereins, um die er ebenfalls gebeten hatte. „Dann müssten wir ja alle anderen Vereinshäuser ebenso berücksichtigen und das gibt unser Budget nicht her“ sagte Torsten Koch.

Von Friedhelm Lüdersen

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