Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Sporthalle und Aula zu klein

Springe Sporthalle und Aula zu klein

Schulleiter Frank Kasburg hatte schon bei der Vorstellung des Architekten-Teams für die Umbau-Planungen der IGS betont, dass er von einer weiter steigenden Schülerzahl ausgeht. Jetzt meldet die Schule weiteren Bedarf an.

Voriger Artikel
Posse um Altglascontainer erzürnt Lüdersen
Nächster Artikel
Neuer Vorstoß für Burghof

Zu klein für eine fünfzügige Schule? Die Größe der Sporthalle am Schulzentrum Nord will die Verwaltung jetzt unter die Lupe nehmen.

Quelle: Ralf T. Mischer

Springe. Die Turnhalle am Schulzentrum Nord wird demnach auch für die bislang fünfzügige Planung nicht ausreichen.

„Das werden wir uns anschauen müssen“, sagte Gabriele Tegtmeyer vom Schulamt. Thomas Hüper-Maus von den Grünen schlug vor, dass die IGS-Schüler als Ergänzung die Turnhalle der Grundschule am Ebersberg mitnutzen könnten. Den Vorschlag kommentierte die ebenfalls anwesende Schulleiterin der Grundschule am Ebersberg, Yvonne Pape, mit einem zustimmenden Nicken. „Das soll auch geprüft werden“, sagte Tegtmeyer.

Neben dem Raumprogramm waren auch weitere Details zum Biregio-Gutachten Thema im Schulausschuss. Und die sorgten etwa beim Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) nicht nur für Zustimmung: Biregio sieht die Schule im „Bereich der Fachräume mit 23 Räumen und mit der zweiten Verwaltungseinheit auch als G-9-Gymnasium räumlich weiterhin sehr gut ausgestattet“. Elke Riegelmann (CDU), die dort selbst Lehrerin ist, wundert, dass die Experten die Anforderungen, die sich durch die Inklusions­klassen am OHG ergeben, in dem Gutachten nicht berücksichtigt hätten: „Das ärgert mich schon ein bisschen“, sagte sie. Schulamts-Chef Clemens Gebauer betonte, dass die Gutachter sich lediglich an Mindeststandards orientieren und Potenziale aufzeigen würden. Riegelmann konterte: „Die Richtlinien sind völlig überholt.“

Diese Ansicht vertrat auch Heinrich Eicke, ebenfalls CDU, mit Blick auf das Raumprogramm für die Grundschule Bennigsen: „Das bezieht sich auf Schulhand­reichungen aus dem Jahr 1988.“ Er warb dafür, dass sich die Raumplanung daran nicht orientieren solle, „da gibt es aktuellere Varianten“.

Klemens Brandt (SPD) ärgerte am Raumprogramm für die Grundschule Bennigsen, dass die Aula laut Plan des Bremer Architekturbüros Haslob, Kruse und Partner kleiner wird als bisher. Tegtmeyer betonte, dass noch nichts in Stein gemeißelt sei. „Die Vorschläge können auch verändert werden.“ Nach der Zustimmung zum Entwurf sollen beide Architekturbüros mit der konkreten Planung beginnen.

VON RALF T. MISCHER

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Debatte wurde beendet
Die Debatte zu diesem Artikel ist beendet. Auf HAZ.de können Sie die Themen des Tages diskutieren – hier finden Sie die aktuellen und vergangenen Themen im Überblick.
Mehr aus Nachrichten
Springe – Stadt am Deister

An der Deisterpforte liegt das 30.000-Einwohnerstädtchen Springe. Fachwerk, Jagd und Tiere: Kommen Sie mit auf eine fotografische Reise durch die Deisterstadt.