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Walter lehnt Bürgermeister-Kandidatur ab

Springe Walter lehnt Bürgermeister-Kandidatur ab

Verwaltungschef Gerd-Dieter Walter schließt eine Kandidatur als Bürgermeister aus. Er sei „verschiedentlich befragt worden“, sagt der Münderaner, stehe aber nicht zur Verfügung. „Das passt nicht in meine Lebensplanung.“

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Symbolbild

Quelle: Symbolbild

Springe. Der Verwaltungsausschuss hat den Termin für die Bürgermeister-Wahl einvernehmlich abgenickt. Die Urnen werden am 17. Januar aufgestellt. Eine mögliche Stichwahl fällt auf den 31. Januar. Beide Termine müssen noch bei der Ratssitzung am 15. Oktober offiziell festgelegt werden. Erst dann gilt die Wahl als „offiziell eröffnet“, und mögliche Bewerber können sich im Ordnungsamt melden. Wer nicht für eine der etablierten Parteien antritt, muss innerhalb von zwei Monaten 180 Unterstützter-Unterschriften vorlegen, um kandidieren zu können.

Einen parteilosen Anwärter gibt es bereits: Lutz Hoffmann aus der Kernstadt. Außer ihm hätten sich bislang zwei weitere Personen im Rathaus gemeldet, sagt Walter. Dazu kommen die jeweils drei Bewerber der SPD und der CDU.

Das Interesse der Parteilosen überrasche ihn, gibt Walter zu: „Bei einer Stadt in der Größenordnung Springes war das nicht zu erwarten.“ Mittlerweile gehe er davon aus, dass am Ende die Namen von „vier, fünf oder auch sechs“ Personen auf dem Wahlzettel stehen. Für Walter muss der ideale neue Bürgermeister kein Verwaltungsfachmann sein. „Die Verwaltungsarbeit kann man lernen“, ist er überzeugt und verweist auf die Führungskräfte in der zweiten Reihe, die dem Stadtoberhaupt zuarbeiten. Wichtiger seien repräsentative Fähigkeiten, also eine gewisse Bürgernähe, und Führungsqualitäten: „Man wird plötzlich Chef von 280 Mitarbeitern.“ Nicht zu unterschätzen sei aber vor allem, in Gesprächen und Verhandlungen mit anderen Institutionen - wie der Region - Stärke zeigen zu können.

Von Marita Scheffler

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