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Kitaplätze werden künftig per Internet vergeben

Springe Kitaplätze werden künftig per Internet vergeben

Übersichtlicher, transparenter und vor allem digital soll künftig die Kitaplatzvergabe in Springe abgewickelt werden. Im Sozialausschuss präsentierte Fachbereichsleiter Clemens Gebauer jetzt einen Konzeptentwurf, der ein zentrales und EDV-basiertes Anmeldeverfahren für alle Kitas im Stadtgebiet vorsieht.

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Daniel (von links), Philipp und Hugo (alle 5) haben auf dem Außengelände der DRK-Kita An der Bleiche viel Spaß beim Spielen. 

Quelle: Brinkmann-Thies

Springe. Die Zusammenarbeit von Eltern, Kitas und Stadt soll enger werden. Denn nur wenn dies gegeben sei, könne man zielorientiert arbeiten, so Gebauer.

Das Kita-Anmeldeverfahren wird derzeit manuell abgewickelt, sei „sehr aufwendig“ und undurchsichtig, sagt der Fachmann. Vor allem Doppelanmeldungen seien schwer zu erkennen, und somit sei auch der tatsächliche Bedarf ungenau zu berechnen. Die SPD hatte das erst kürzlich kritisiert und Nachbesserungen vorgeschlagen.

„Mit dem neuen Programm hoffen wir, nicht nur genauer zu planen, sondern auch bessere Prognosen machen zu können“, sagt Gebauer. Denn diese seien momentan „nahezu unmöglich“. Allerdings sei man dabei auch auf die Mitarbeit der Eltern angewiesen. „Wenn die Familien früh genug anmelden, wann sie was benötigen, können wir frühzeitig planen“, so der Fachbereichsleiter. Für ihn sei ein Online-Anmeldeverfahren am effektivsten, bei dem Eltern ebenfalls die Möglichkeit haben, Wünsche anzugeben. Dabei betont der Fachbereichsleiter, dass die EDV-basierte Platzvergabe das reguläre Verfahren nur unterstützen, nicht aber vollständig ersetzen soll.

„Aus Gesprächen mit den Kita-Betreibern wissen wir, dass die Kitas mit den Eltern in den Dialog treten wollen“, sagt Gebauer. Man wolle sich ein Bild von der Familie machen und danach eine Entscheidung fällen, ob ein Kind angenommen wird oder nicht.

Um die Interessen aller Beteiligten bestmöglich zu berücksichtigen, wünscht sich Gebauer einen regen Austausch zwischen Stadt, Kitas und Eltern. Deshalb regte er bei der Sitzung des Sozialausschusses an, Arbeitsgruppen zu bilden, bei denen Abgeordnete der Fraktionen mit Abgeordneten der Elternschaft reden.

Bislang, so Gebauer, sei es jedoch nicht ganz einfach, die Eltern an Bord zu holen. Bei einigen Kitas fehle eine Instanz wie etwa ein Elternvertreter. Deshalb will die Stadt nun ein Informationsschreiben an alle Kitas verschicken, damit in den Einrichtungen Sprecher für ein solches Austauschforum bestimmt werden können.

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