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Springern fehlen Modeläden

Springe Springern fehlen Modeläden

87 Prozent wünschen sich mehr Bekleidungsläden vor der Haustür. Das ist ein Ergebnis einer Online-Umfrage zum Einzelhandel in Springe. Dabei zeigte sich auch: Die Einwohner besuchen die Osttangente genau so häufig wie die Geschäfte in der Innenstadt.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Springe. Sie ist nur ein Element des neuen Einzelhandelskonzepts und repräsentativ ist sie auch nicht. Trotzdem zeigt die Online-Befragung, zu der die Stadt im Sommer aufgerufen hatte, einige interessante Ergebnisse. Laut der Auswertung, die dieser Zeitung vorliegt, beteiligten sich innerhalb von 17 Tagen 251 Bürger an der Erhebung, die sich mit dem Einkaufsverhalten und den Einkaufsorten beschäftigte sowie mit der Frage, was die Konsumenten in Springe vermissen.

Bei der Häufigkeit der Besuche sind Innenstadt und Osttangente fast gleichauf. 34 Prozent der Befragten gaben an, mehrmals pro Woche im Zentrum einzukaufen - bei der grünen Wiese waren es 33 Prozent.

Das Internet oder andere Versandarten nutzen nur 9 Prozent so oft. Am häufigsten kaufen die Springer vor Ort Nahrungs- und Genussmittel, gefolgt von Körperpflegeartikel.

Die Modeauswahl lässt hingegen zu wünschen übrig: 87 Prozent der Befragten wünschten sich mehr Vielfalt. Allerdings schlossen in der Innenstadt unlängst mehrere Modegeschäfte - überwiegend, weil nicht genügend Kunden kamen. Darunter waren sowohl Anbieter für die ältere Generation als auch für junge Mode.

27 Prozent wünschen sich außerdem Möbelläden, 25 Prozent mehr Angebote aus den Sortimenten Spielwaren, Basteln und Musikinstrumente. Sie werden momentan deutlich häufiger per Internet bestellt. Ebenfalls häufig gewünscht: ein Kaufhaus sowie mehr Gastronomieangebote. Auch hier trifft das Vorhandene offenbar nicht den Geschmack der Leute: So schloss zuletzt unter anderem das letzte Chinarestaurant.

Die Ortskerne von Bennigsen, Eldagsen und Völksen haben die Fachleute im Gegensatz zu Innenstadt und Osttangente als Standorte mit ergänzender Versorgungsfunktion ausgemacht: Hier kaufen die Menschen eher Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs ein.

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