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Stadt sucht Großunterkunft für Flüchtlinge

Springe Stadt sucht Großunterkunft für Flüchtlinge

Die Stadtverwaltung sucht nach einer Großunterkunft für Flüchtlinge. „Die Lage wird sich in den nächsten Monaten verschärfen“, ist Fachbereichsleiter Gerd-Dieter Walter überzeugt. Es werde dann nicht mehr gelingen, alle Zugewiesenen in angemieteten Wohnungen unterzubringen, „und wir müssen Vorsorge treffen“.

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Quelle: dpa (Archivbild)

Springe. Wahrscheinlich werde nur eine große Immobilie nicht ausreichen. „Wir müssen damit rechnen, dass kurzfristig sehr viele Menschen kommen. Die Zahlen kennt allerdings niemand - es können 100, 200 oder auch 500 sein.“

Der Verwaltungsausschuss hat in seiner Sitzung am Donnerstagabend über die Flüchtlingssituation vor Ort diskutiert. Alle Entscheidungsträger seien sich sicher, dass die Deisterstadt den bisherigen Zustrom gut bewältigt habe, gibt Walter wieder. Da es in Springe nur eine Gemeinschaftsunterkunft Im Reite gibt (Obdachlosenheim), hat die Stadt zahlreiche private Wohnungen für die Neu-Bürger angemietet.

Die Verwaltung hatte in den vergangenen Wochen bereits mit einem größeren Gebäude im Gewerbegebiet Philip-Reiss-Straße geliebäugelt. Das ist jedoch offenbar nicht geeignet. Die Suche beginnt deshalb von Neuem. Walter bittet Bürger, die eine geeignete Immobilie kennen und zur Verfügung stellen wollen, sich bei der Stadt zu melden. Zuständig ist das Sozialamt, Telefon (0 50 41) 730.

Die Stadt will außerdem schnellstmöglich einen zusätzlichen Sozialarbeiter sowie einen weiteren Sachbearbeiter einstellen. „Das Verständnis im Verwaltungsausschuss dafür war groß“, sagt Walter.

Von Marita Scheffler

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