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Was passiert, wenn ein Auto bremst?

Springe Was passiert, wenn ein Auto bremst?

Was passiert wenn ein Auto bremst? Wie lang braucht es, um endgültig zum Stehen zu kommen? Diese und andere Fragen hat der ADAC-Experte Detlef Gigga mit den Kindern am Otto-Hahn-Gymnasium besprochen und sie so auf einen sicheren Schulweg vorbereitet.

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Beim ADAC-Verkehrstraining wird das Bremsen getestet: Die Schülerinnen und Schüler probieren selbst aus, wie lang ihr Bremsweg ist und unterhalten sich darüber mit Fachmann Detlef Gigga.

Quelle: Nurkovic

Springe. Der Schulweg stellt vor allem für Schülerinnen und Schüler der jüngeren Jahrgangsstufen oft eine Herausforderung dar: Hier eine rote Ampel, da ein hupendes Auto, und mittendrin sorgt das Smartphone für zusätzliche Ablenkung. Damit die Schüler sicher im Straßenverkehr unterwegs sind, veranstaltete das Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) gestern gemeinsam mit dem ADAC das Verkehrstraining „Achtung Auto!“ am Schulzentrum Süd. An zwei Tagen nehmen alle sechs Klassen der sechsten Jahrgangsstufe an dem Programm teil. „Die Kinder sollen lernen, verschiedene Verkehrssituationen richtig einzuschätzen“, so ADAC-Mitarbeiter Detlef Gigga.

In einer 90-minütigen Einheit haben sie die Gelegenheit, Verkehrssituationen zu proben und einiges über Geschwindigkeiten zu lernen. „Ich möchte den Kindern den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Bremsweg erklären“, so der ADAC-Mitarbeiter: „Einige sind total verwundert, wenn sie verstehen, dass es nicht möglich ist, schlagartig anzuhalten.“ Das Programm läuft inzwischen im 26. Jahr und hat sich seitdem bundesweit ausgedehnt. „In letzter Zeit nehmen immer mehr Schulen das Angebot an. In der Region Hannover läuft es schon seit Jahren sehr gut“, sagt Gigga. Am Otto-Hahn-Gymnasium findet die Verkehrsübung jährlich statt. „Für die Kinder wird das Training sehr anschaulich gestaltet. Bei theoretischen Erklärungen werden den Schülerinnen und Schülern die Konsequenzen nicht so deutlich wie hier, bei der praktischen Erfahrung“, so Lehrerin Helgrid Brackemann-Adler.

Am Ende jeder Einheit haben die Teilnehmer die Möglichkeit, im Auto mit Detlef Gigga eine Vollbremsung bei 30 Stundenkilometern zu erleben. „Wenn die Kinder bei der Bremsung in den Sicherheitsgurt fallen, merken sie ganz schnell, wie stark das sein kann. Da bekommen sie ein Gefühl für Geschwindigkeiten“, so Gigga.

Von Ermana Nurkovic

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