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Springe drückt Jamie-Lee Kriewitz die Daumen

Bennigsen Springe drückt Jamie-Lee Kriewitz die Daumen

Für Jamie-Lee Kriewitz geht es am Donnerstag ab 20.15 Uhr um den Sieg. Dann steht die 17-jährige Bennigserin im Finale des Gesangswettbewerbs „The Voice“ in Berlin auf der Bühne. Die Liveshow wird von Pro 7 übertragen.

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Krieg der Stimmen: Jamie-Lee Kriewitz (Zweite von rechts) mit ihren „The Voice“-Rivalen Tiffany Kemp (links), Isabel Ment und Ayke Witt.

Quelle: Zauritz

Springe. Als es im Oktober losging mit Jamie-Lee Kriewitz bei „The Voice“, da sagte die Bennigserin. Sie hoffe, „eine kleine Bestätigung zu kriegen, ob ich wirklich was kann“. Es ist eine große Bestätigung geworden: Am Donnerstagabend singt die 17-Jährige gegen ihre drei Rivalen um den Sieg bei der Castingshow.

Kurz die Fakten. Alle vier Kandidaten singen zwei Lieder: Einmal die Single, die sie vor einigen Wochen aufgenommen haben. In Kriewitz’ Fall ist das „Ghost“, bislang mehr als 200.000-mal auf der Videoplattform Youtube angeschaut. Im wie immer kreativen Kostüm wird die Bennigserin außerdem mit der britischen Gaststar-Sängerin Jess Glynne zusammen deren Hit „Take Me Home“ singen.

Ganz so wild wie im Halbfinale wird es dann wohl nicht noch mal zugehen: Zusammen mit den Fantastischen Vier hatte sie mit dem Lied „Name drauf“ richtig das Haus gerockt: „Das hat mir am meisten Spaß gemacht. Sonst stehe ich ja meistens auf der Bühne und singe. Und da konnte ich richtig abgehen - ein geiles Lied, das war perfekt“, war ihr Fazit.

Weniger perfekt waren nach der vergangenen Woche einige Fan-Kommentare: Die kritisierten im Internet, sie lasse sich verbiegen, Outfits und Songs aufzwingen. „Ich kann mitbestimmen, hier herrscht Meinungsfreiheit“, stellt sie gegenüber dieser Zeitung klar. „Aber ich kann auch nicht immer gleich rumlaufen, da habe ich keinen Bock drauf.“ Das, was sie anhatte, sei etwas anderes gewesen als sonst: „Aber das hat trotzdem meinem Style entsprochen.“

Unterstützt wird Kriewitz bei der Show in Berlin heute auch von zahlreichen Mitgereisten: „Da sind viele aus Springe und Bennigsen bei, Freunde und Familie. Aber auch einige aus Hameln und Peine.“ Sie selbst wird in den kommenden Wochen eher selten zu Hause am Deister sein. Unter anderem steht nach dem Finale die Deutschland-Tour mit zahlreichen anderen Kandidaten an: „Ich bin echt ausgebucht - nur an Weihnachten komme ich zwei Tage nach Hause.“ Trotzdem: Sie bereut die Teilnahme nicht. „Mir macht das alles Spaß! Klar ist das manchmal schwer. Aber ich möchte die Erfahrung nicht missen. Das kommt nur einmal - und ich habe da Bock drauf!“

von Christian Zett

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