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Springe freut sich über viele Musikschüler

Springe Springe freut sich über viele Musikschüler

Die Musikschule Springe hat eine neue Leiterin: Alina Kirichenko folgt im Amt auf Nana Zeh. Zeh habe während ihrer Amtszeit „tiefe Fußspuren“ hinterlassen, lobt der Förderverein der Musikschule bei seiner jüngsten Mitgliederversammlung und blickte auf Zehs erfolgreiche Amtszeit zurück.

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Springe. Aktuell nutzen 551 Lernende aller Altersgruppen das Angebot der musikalischen Bildungseinrichtung. Allein in den ersten zwei Jahren ihrer Amtszeit steigerte Zeh die Schülerzahlen von 330 auf 500 Personen. Nach und nach installierte sie neben dem Einzel- und Gruppenunterricht 14 Kooperationsprojekte mit unterschiedlichen Angeboten: Ob Musikwichtel, Früherziehung oder Instrumenteneinzelunterricht an Kindertagesstätten, Schulen in Springe oder der Grundschule Uhlandstraße in Hannover - Zeh verfolgte unermüdlich das Ziel, Kinder früh an die Musik heranzuführen. Das neueste Kooperationsprojekt ist die Zusammenarbeit mit der Jugendmusikschule Bad Münder. Deren Schulleiter Lei Zhang ist nun auch in Springe als Musiklehrer tätig und war auch beim letzten Konzert im Ratskeller am Klavier mit von der Partie.

Auf welchem Level in Springe gelehrt wird, zeigt die Tatsache, dass angehende Musiker ihre Vorbereitungskurse für ein Musikstudium an der Springer Musikschule absolvieren können. Viele der musikalischen Zöglinge kehren von Musikwettbewerben mit Preisen zurück. Ständige Auftritte der Musikschüler, ob als Solist oder Gruppe, erweitern den Bekanntheitsgrad der Schule. Hinzu kommt ein neuer und moderner Internetauftritt. Auch wirtschaftlich steht die Musikschule auf gesunden Füßen, erläuterte Kassierer Gerhard Schäfer bei der Mitgliederversammlung.

Die Einnahmen haben sich durch Gebührenerhöhung, Zuschüsse, das Schulfest sowie Fördermittel wie etwa für das Projekt „Musik erleben“ der Janus-Korszak-Schule um rund 35 000 Euro gegenüber 2015 erhöht. Obwohl sich der Gewinn gegenüber dem Vorjahr halbiert hat, konnte letztlich die Bilanzsumme um acht Prozent gesteigert werden.

Die Vorstandswahl in der Mitgliederversammlung im vergangenen Jahr musste aus satzungsgemäßen Gründen teilwiederholt werden. Hierzu war auch eine Satzungsänderung notwendig. Eine Nachprüfung der Satzung hatte ergeben, dass die Wahl des ersten Vorsitzenden, Stefan Achmus, nicht zulässig war, weil ein Familienmitglied, in diesem Fall seine Ehefrau, bereits gegen Vergütung in der Musikschule tätig war. Das Problem wurde kurzerhand durch eine Änderung der Satzung durch die Versammlung einstimmig beschlossen.

Bei der anschließenden Nachwahl zum Vorsitzenden konnte Achmus alle Stimmen auf sich vereinen. Eine weitere Satzungsänderung passierte die Versammlung ebenso mit voller Zustimmung.

Von Reinhold Krause

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