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Springe gewinnt erstmals den „CO2ntest“

Springe Springe gewinnt erstmals den „CO2ntest“

Seit Mittwoch darf sich Springe offiziell „Klima-Meister“ nennen. Gewonnen hat die Stadt den Wettbewerb der Klimaschutzagentur der Region Hannover in ihrer Größenkategorie, weil Bürger und Verwaltung die meisten klimabewussten Energieanlagen und Gebäude gemeldet haben.

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Sieg für Springe: Bürgermeister Christian Springfeld mit Klimaschutzmanagerin Katrin Härtel (2. v. r.), der stellvertretenden Regionspräsidentin Angelika Walther und Maskottchen „Klimaprinzessin Kleo“. Zett

Quelle: Mirko Bartels

Springe. Ausrichter des Wettbewerbs mit dem leicht holprigen Namen „CO2ntest“ war die Klimaschutzagentur Region Hannover. Punkte sammeln konnten die Teilnehmer in den Disziplinen Solarenergie, Bioenergie, Windenergie, Kraft-Wärme-Kopplung und energieeffiziente Gebäude. Gewertet wurden jeweils der Bestand an Anlagen sowie der Zuwachs im Jahr 2015. Den Sieg brachte Springe dabei der deutliche Vorsprung bei den modernisierten Altbauten - es verzeichnete 11.360 Quadratmeter Fläche, deutlich mehr als die Konkurrenz aus Burgwedel, Pattensen, Uetze und Neustadt.

Aber auch bei der Windenergie (14 Anlagen), der Solarenergie (440 Wärme- und 390 Stromanlagen) sowie bei der Bioenergie (110 Pelletheizungen, drei Biogasanlagen) konnte die Stadt punkten. Schlechter sieht es bei der Kraft-Wärme-Kopplung aus. Neben den von Stadt und Bürgern gemeldeten Anlagen bezog die Agentur ihre Werte auch von anderen Behörden oder Energieversorgern. Regionsweit wurden etwa 10 000 Anlagen und modernisierte oder im Passivhausstandard errichtete Gebäude erfasst, davon stellen 416 den Zuwachs im Jahr 2015 dar.

Die Siegerurkunde nahmen Klimaschutzmanagerin Katrin Härtel und Bürgermeister Christian Springfeld Mittwoch in Hannover von der stellvertretenden Regionspräsidentin Angelika Walther entgegen. Sie hob das Engagement der Bürger und der Kommunen hervor: „Es gibt wenige Regionen in Deutschland mit einem ähnlich hohen Engagement für den Klimaschutz.“

„Insgesamt haben alle Teilnehmenden - Bürger wie Kommunen - dem Klima allein mit den 2015 erfolgten Maßnahmen ungefähr 12 600 Tonnen CO2 erspart“, betonte Udo Sahling, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur. „Sie alle haben demonstriert, dass Klimaschutz zum täglichen, zukunftsorientierten Handeln dazugehört.“

von Christian Zett

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