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Springe hat eine neue Hymne

Springe Springe hat eine neue Hymne

Seine Stimme wird künftig in der Warteschleife der Stadtverwaltung zu hören sein: Uwe Thiel alias German Tyler hat das neue Springe-Lied komponiert. Die Produktion des Songs „Springe - Unsere Stadt am Deister“ ist so gut wie abgeschlossen, lediglich der Begleitgesang fehlt noch.

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Uwe Thiel alias German Tyler singt am Tag der Vereine seine Springe-Hymne und gewinnt.

Quelle: Archiv

Springe. Im Mai 2016 starteten Bürgermeister Christian Springfeld und Sänger Ralf Grabowski einen Schreib- und Komponisten-Wettbewerb. Hubert Klimke, Michael Vieth und Thiel hatten drei verschiedene Versionen vorgelegt, die während des Maibaumfestes 2017 auf dem Marktplatz vorgestellt wurden. Thiel hat den kleinen Wettbewerb am Ende für sich entschieden. „Ganz am Anfang sind wir mit acht Interessierten gestartet, beim nächsten Treffen waren nur noch drei bis vier Beiträge dabei“, sagt Thiel. „Ich habe das von Beginn an sehr ernst genommen und wollte mir richtig Mühe geben.“

Die Produktion des Sieger-Songs „Springe - Unsere Stadt am Deister“ ist so gut wie abgeschlossen, lediglich der Begleitgesang fehlt noch. Dafür ist der Springer mit einer ehemaligen Kandidatin von der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) im Gespräch, die unter die letzten 32 Teilnehmer gekommen war. „Ich musste da einigen hinterherlaufen und manche hatten abgesagt. Das hat den Fortschritt an der Produktion verzögert“, erklärt Thiel. Doch weil sein Lied am Ende ausgewählt wurde, möchte er, dass der Song perfekt wird. „Ich mache das komplett ehrenamtlich und neben meinem Job. Das braucht Zeit, um das Ergebnis zu bekommen, das ich mir vorstelle.“ Lediglich für die Kosten, die für die Aufnahme entstünden, bekommt er Geld von der Stadt.

Der Spielmannszug und die Hallerschipper hatten bereits nach den Noten gefragt. „Chöre und Musiker können den Song gerne interpretieren, ich würde mich sehr geehrt fühlen.“ Wenn Interesse bestehe, gebe er die Noten auch raus. „Es ist sehr sinnvoll, das Lied zu verwerten, um zu dem Werk auch eine Beziehung aufzubauen.“

Bei dem Text war es Thiel wichtig, dass er nicht zu kitschig sein sollte, sondern eher ironisch und mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist. „Es geht darum, was typisch für Springe ist, was die Stadt besonders macht.“ So zum Beispiel das Jagdschloss, die Deisterpforte, der heimische Sport, Heinrich Göbel oder „Kölnisch Feld statt Kölner Dom“, wie es in dem Text heißt.

von Saskia Helmbrecht

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