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Springe ist beim Klimaschutz vorbildlich

Springe Springe ist beim Klimaschutz vorbildlich

Springe ist beim Klimaschutz ganz weit vorn. Deshalb informierten sich die Mitglieder des Umweltausschusses der Region Hannover im Eldagser Energie- und Umweltzentrum über dortige Projekte.

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Wilfried Walther (rechts) vom Energiezentrum zeigte den Anwesenden die Einrichtung und informierte sie über die Ziele.

Quelle: Helmbrecht

Springe. Springe ist Vorbild in Sachen Klimaschutz - so die Einschätzung des Umweltausschusses der Region Hannover. Die Mitglieder und Umweltdezernent Axel Priebs haben vier Klimaschutzprojekte genau unter die Lupe genommen.

Der Klimaschutzausschuss hat nicht nur Halt in Hannover, Empelde und Hemmingen gemacht, sondern auf seiner Fahrt auch eine Station im Eldagser Energie- und Umweltzentrum eingeplant.

Der Vorsitzende des Vereins, Wilfried Walther und sein Stellvertreter Dirk Schröder-Brandi nutzten die Gelegenheit, um den Experten die Einrichtung zu zeigen und ihnen die Ziele des Zentrums näherzubringen. „Wir sind das erste Bildungszentrum Deutschlands, das sich Themen von Umwelt bis Bauen und darüber hinaus in diesem Umfang widmet“, sagte Walther vor den angereisten Besuchern und dem Ortsbürgermeister Heinrich Freimann.

Neben der hohen Energieeffizienz und der rationellen Energieumwandlung und Speicherung seien auch erneuerbare Energien Themen des Umweltzentrums.

Infos über Fernwärmenetz

Auch Marcus Diekmann, Geschäftsführer der Springer Stadtwerke, informierte den Klimaschutzausschuss über das geplante Fernwärmenetz. Eine endgültige Förderzusage für das Millionenprojekt haben die Stadtwerke aber noch immer nicht, wie Diekmann betonte. Trotzdem hält das Unternehmen an den Plänen fest. „Unser Ziel ist es, den Energiefaktor Null zu erreichen“, sagte Diekmann vor den Ausschussmitgliedern. Die Stadtwerke würden damit nicht nur die Klimaschutzziele erfüllen und Arbeitsplätze schaffen, sondern „auch eine Vorreiterrolle in Sachen innovativer Energieversorgung einnehmen“. Denn in kleineren Städten sei die Nutzung von Fernwärme bislang eher eine Ausnahme.

Von Saskia Helmbrecht

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