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Springer wegen Internetbetrugs verurteilt

Springe Springer wegen Internetbetrugs verurteilt

Er soll einen Laptop, ein Smartphone und eine Wandlampe bei einem Internetauktionshaus verkauft haben - ohne die Ware jedoch an die Käufer zu verschicken: Wegen dreifachen Betrugs musste sich am Dienstag ein 36-jähriger Springer vor dem Amtsgericht verantworten.

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ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Anwalt steht am 01.08.2014 in einem Verhandlungssaal im Strafjustizzentrum in Muenchen (Bayern) und haelt eine Ausgabe des Strafgesetzbuches (StGB) in Haenden. Foto: Andreas Gebert/dpa (zu dpa "«Schmalspurjuristin» - Anwalt wegen Beleidigung vor Gericht" vom 03.03.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Quelle: Symbolbild

Springe. Der Springer bestritt zwei der drei Taten. Vielmehr beschuldigte er einen der Käufer, ihn wegen eines vermeintlich verzögerten Versandes eines Mobiltelefones beschimpft und bedroht zu haben. „Er hat mich tagelang mit Anrufen belästigt, als das Geld noch gar nicht auf meinem Konto war“, berichtete der 36-Jährige. Sobald er den Kaufbetrag erhalten habe, habe er das Smartphone verschickt. Die Sendungsnummer habe er dem Käufer per Handy-Nachricht mitgeteilt. Der aber gab gegenüber der Polizei an, weder eine Sendungsnummer noch das Päckchen jemals erhalten zu haben.

Eingeräumt hat der Springer hingegen, einen bereits bezahlten Laptop nicht verschickt zu haben. Damals sei er krank gewesen. Warum eine weitere Käuferin ihn angezeigt hatte, weil sie die bereits bezahlte Wandlampe nie erhalten habe, konnte der Angeklagte nicht erklären. Er berichtete ausführlich, wie er die Leuchte im Beisein von anderen verpackt und verschickt habe. „Ich glaube Ihnen kein Wort“, sagte Richterin Urbschat. Dass ihn drei Käufer unabhängig voneinander angezeigt hätten, sei nur mit Betrug zu erklären. Im Übrigen sei bereits ein weiteres Verfahren wegen des Betrugsvorwurfs im Internet gegen den Mann anberaumt. Richterin Mandy Urbascht verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 550 Euro.

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