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Springes Netz wird schneller

Springe Springes Netz wird schneller

Schnell, schneller, am schnellsten - so wünschen sich Internetnutzer ihr Online-Tempo. Die Telekom hat jetzt mit dem Ausbau von schnellen Internetanschlüssen im Vorwahlbereich 0 50 41 begonnen.

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Bürgermeister Christian Springfeld (von links) lässt sich von Steffen Wenzel und Jens Göppert anhand von Exponaten die neue Technik erklären.

Quelle: Hermes

Springe. Der Telefonanbieter wird in Springe und den Ortsteilen Alvesrode, Sedemünder, Dahle, Altenhagen I und Völksen über 35 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und 31 Multifunktionsgehäuse neu aufstellen oder mit modernster Technik ausstatten. Dadurch werden rund 8.000 Haushalte bis zum Ende des Jahres vectoringfähig.

Vectoring? Das ist der Fachbegriff für ein Datenturbo auf dem VDSL-Netz. Im Vergleich zu einem bisherigen VDSL-Anschluss (Very Highspeed Digital Subscriber Line) verdoppelt sich das maximale Tempo beim Herunterladen auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich das Tempo sogar auf bis zu 40 MBit/s. In der Kurzfassung: Das Internet wird deutlich schneller und das hilft wiederum beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos über das Netz. Online-Telefonie, Surfen im Internet und TV-Streaming sollen gleichzeitig möglich sein. Gesteigert werden kann die mögliche Bandbreite künftig sogar auf bis zu 250 MBit/s.

Bürgermeister Christian Springfeld zeigte sich bei der Vorstellung der neuen Technik begeistert: „Unfassbar, dass mit so einer dünnen Glasfaser ganz Springe mit Internet versorgt werden kann.“ Er selber durfte sich auch beim sogenannten Spleißen einer Glasfaser ausprobieren - und zwar an dem Gerät, an dem auch schon Bundeskanzlerin Angela Merkel gearbeitet hat.

Die schnellen Anschlüsse werden in dem Ausbaugebiet nicht alle auf einen Schlag an den Start gehen, sondern sukzessive fertiggestellt. Die Planungen für den ersten Bauabschnitt seien jetzt abgeschlossen, erklärte Göppert. „Jetzt wird gegraben.“ Sie würden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten. Sie gingen immer in überschaubaren Bauabschnitten voran, so der Vertriebsbeauftragte weiter.

Das hohe Tempo hat allerdings seinen Preis: Das Verlegen von Glasfaser kostet rund 70.000 Euro pro Kilometer. Ein einzelnes Multifunktionsgehäuse liegt bei 35.000 Euro - insgesamt summiert sich der Ausbau auf einen kleineren Millionenbetrag.

Sandra Hermes

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