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Stadt prüft verbindliche Ferienbetreuung

Springe Stadt prüft verbindliche Ferienbetreuung

Hortplätze sind in Springe derzeit Mangelware. Die Nachfrage ist höher als das Angebot. Abhilfe schaffen soll eine Ausweitung der Ferienbetreuung.

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Bei der Einführung einer verbindlichen Ferienbetreuung müssten Eltern für ihre Kinder jährlich weniger zahlen.

Quelle: S. Hofschaeger / pixelio.de

Springe. Einige Eltern würden ihre Kinder in einem Hort anmelden, lediglich um die Ferienbetreuung in Anspruch zu nehmen, berichtet Bauamtsleiter Clemens Gebauer. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Plätzen für die Nachmittagsbetreuung. Um die ungenutzten Nachmittags-Plätze künftig besser zu nutzen, wird nun verwaltungsintern nach einer Lösung gesucht, beide Bedarfe voneinander zu trennen. „Die Eltern, die ausschließlich in den Ferien einen Platz benötigen, wollen wir herausfiltern und unsere Ferienbetreuung anpassen, um dem Mangel an Hortplätzen entgegenzuwirken“, erklärt Gebauer das Vorhaben.

Zahlreiche Eltern mit Kindern, die ab dem Sommer in die Grundschule wechseln, wurden vergangene Woche bereits von der Verwaltung angeschrieben. Ziel ist es, den konkreten Bedarf an einer Nachmittagsbetreuung abzufragen. Die Umfrage im Auftrag der Stadtverwaltung Springe läuft bis zum 5. April. Die jeweiligen Schreiben können bis dahin noch in den Kitas abgegeben werden.

„Diese Rückmeldung müssen wir jetzt abwarten. Dann können wir überlegen, wie und wo wir etwas anbieten, auch in den Ortsteilen“, erklärt Gebauer.

Eine Alternative könnte sein, dass die Stadt sich zu einer generellen Ferienbetreuung verpflichtet. Eltern, die ausschließlich für die Ferien eine Betreuung benötigen, könnten sich dann sicher sein, immer einen Platz in den Oster-, Sommer-, Herbst- und Weihnachtsferien zur Verfügung gestellt zu bekommen.

Kosten pro Kind sinken

Ein weiterer Vorteil dieser Lösung: Für Eltern, die lediglich zwölf Wochen Ferienbetreuung in Anspruch nehmen, würden die jährlichen Kosten erheblich sinken. Derzeit betragen sie für die vollen zwölf Monate rund 1600 Euro. Das Ferienangebot gäbe es dagegen für etwa 900 Euro. Über die Umsetzung der Planungen entscheidet der Ausgang der laufenden Elternbefragung.

von Saskia Helmbrecht

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