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Stadt will Gestorfer beruhigen

Bennigsen/Gestorf Stadt will Gestorfer beruhigen

Plant die Stadt beim gerade noch einmal erweiterten Um- und Ausbau der Grundschule in Bennigsen auch Platz für Schüler aus Gestorf ein?

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Soll erweitert werden: die Grundschule in Bennigsen. Archiv

Bennigsen/Gestorf. Im Rathaus versichern die Verantwortlichen, das sei nicht der Fall, eine Schließung der kleinsten Schule im Stadtgebiet kein Thema - und auch nicht Teil der Überlegungen bei der Ermittlung des Raumbedarfs in Bennigsen.

Auch im jüngsten Schulausschuss war das Thema auf den Tisch gekommen: FDP-Ratsherr Klaus Nagel, selbst Gestorfer, erklärte, er werde immer wieder auf das Thema angesprochen: „Da sagen die Leute dann leichtfertig: In Bennigsen wird jetzt nur deswegen neu gebaut, damit man die Gestorfer Schüler übernehmen kann.“

Ein Verdacht, den er stets richtigstelle: „Natürlich wisse wir nicht, was in, fünf, sieben oder zehn Jahren ist.“ Erst einmal sei der Betrieb in Gestorf jedoch nicht umstritten.

Eine Einschätzung, der sich die verantwortliche Fachdienstleiterin Gabriele Tegtmeyer anschließt: „Aus meiner Sicht kommt dazu ein eindeutiges Nein. Der Bau in Bennigsen hat nichts damit zu tun.“ Bei den Planungen für den Raumbedarf werde stets nur mit Schülern aus Bennigsen und Lüdersen gerechnet.

Die Schule muss für einen Millionenbetrag erneuert werden, weil Teile des Gebäudekomplexes ungeeignet, veraltet oder gar marode sind.

Entstanden war der Verdacht in Gestorf womöglich auch, weil die Stadt die geplante Raumanzahl in Absprache mit Schule, Eltern und Architekten zuletzt noch einmal aufgestockt hatte: Man gehe nun davon aus, dass die Grundschule künftig mit drei Klassen je Jahrgang betrieben werde.

Deshalb braucht man nach überarbeiteten Planungen künftig zwölf statt zehn Unterrichtsräume; auch Mensa samt Aula werden kombiniert und so größer als geplant. Dadurch wird das gesamte Projekt natürlich teurer - die Politik hat grundsätzlich zugestimmt-

Fraglich ist indes, ob die neuen Pläne reichen: Im Ausschuss merkte ein Elternvertreter an, die Mensa-Aula-Fläche sei mit inzwischen 340 Quadratmetern immer noch recht klein: „Umgerechnet hat man in der Economy-Klasse einer Boeing mehr Platz“, so der Vater. Die Verantwortlichen wollen die Anregung nun noch einmal überprüfen.

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