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THW in feiert 50-jähriges Jubiläum

Springe THW in feiert 50-jähriges Jubiläum

Mit ganz einfachen Mitteln wie Schaufel und Schubkarre hat es angefangen - heute ist meistens auch schweres Gerät im Einsatz. Das Technische Hilfswerk (THW) in Springe gibt es seit 50 Jahren, am Wochenende haben die engagierten Helfer im Jagdschloss gefeiert.

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Anerkennung für seinen Einsatz: Ralph Dunger (links) übergibt die Urkunde an Erhard Stehr.

Quelle: Bähre

Springe. An die ersten Schritte des Ortsverbandes in der sechziger Jahren erinnerte Ralph Dunger, Landesbeauftragter für Bremen und Niedersachsen, und betonte dabei: „Wir brauchen die teuren Fahrzeuge nicht für uns - wir benötigen sie im Einsatz für die Menschen.“

In seinen Ausführungen machte Dunger deutlich, dass ein Mensch mit 50 Jahren mitten im Leben steht. Für eine Organisation wie das THW sei es ein Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft. Springe, so sein Eindruck aus Hannover, habe Kompetenz und Verlässlichkeit gezeigt, ohne davon viel Aufhebens zu machen.

Zu den Einsätzen des THW gehören technische Hilfeleistungen im In- und Ausland bei Katastrophen, öffentlichen Notständen und Unglücksfällen. Oftmals arbeiten die Helfer eng mit den anderen Organisationen wie dem Roten Kreuz, den Johannitern und der Feuerwehr zusammen. Die aktuelle Flüchtlingsproblematik stelle auch für das THW eine Herausforderung dar. „Aber wir kennen diese Situation schon aus Auslandseinsätzen, und heute ist es eben direkt vor unserer Haustür“, sagte Dunger pragmatisch.

Ein großes Lob sprach Dunger Erhard Stehr aus. „In 50 Jahren gab es nur drei Ortsbeauftragte, und Stehr war es die letzten 27 Jahre.“ Im Namen des Landesverbandes überreichte er dem heimischen Leiter eine Dankesurkunde für sein Engagement.

Nach weiteren Gratulanten und kurzen Grußworten wurde es ruhig und beinahe andächtig: Die Musikschule Springe sorgte mit zwei Musikeinlagen für eine besondere Stimmung. Nachdem sich die Sonne hinter den Wolken hervorgewagt hatte, ging es im Garten bei Getränken und Gesprächen in einer gemütliche Runde weiter.

von Heinz Bähre

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