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Töpferkunst begeistert Besucher

Springe Töpferkunst begeistert Besucher

Der Töpfermarkt in Springe hat wieder Besucherscharen auf den Museumshof gelockt. 40 Aussteller haben ihre breite Palette an handgefertigtem Geschirr, Schmuck und Deko-Artikeln ausgebreitet.

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Töpferin Katarina Petersilge zeigt direkt auf dem Museumshof, wie’s geht.

Quelle: Krause

Springe. Was viele nicht wissen: Es ist es der letzte Töpfermarkt unter der Regie der langjährigen Museumschefin Angelika Schwager und ihres Mitstreiters Helmut Busse. Zum 31. Mal gelang es Schwager, eine bunte Mischung aus Keramik, Kunst und Wohlfühlambiente auf dem Burghof zu installieren. Viel Wert lege sie auf die Vielfalt der Aussteller und deren Produkte. Während die Aussteller in den achtziger Jahren vor allem aus dem Weserbergland kamen, interessieren sich mittlerweile Handwerker aus ganz Deutschland für die Veranstaltung. Ein Beweis: Alle Standbetreiber sagten bereits zu, im kommenden Jahr wiederkommen zu wollen.

Auch das Drumherum stimmt traditionell. Musikalisch untermalen die „City Ramblers“ um Reinhard Bennecke mit Dixieland und Jazz das Marktgeschehen. Dazu gibt es Gegrilltes, Erdbeeren und Kuchen.

Dass handgetöpferte Gebrauchskeramik eine Renaissance erfährt, ist unschwer zu erkennen. Hier eine Tasse, dort eine Vase, dahinter ein Frühstücksensemble - die Auswahl an Formen und Farben ist unerschöpflich. Gartenliebhaber stöbern zwischen bunten Kugeln, Vögeln, Schnecken und tönernden Segelschiffen, die bepflanzt werden können. „Oh, wie schön“, ist ein Satz, der an allen Ecken zu hören ist.

Wie eine Keramik entsteht, können Interessierte am Stand der gelernten Scheibentöpferin Katarina Petersilge verfolgen. Sie hat ihre Töpferscheiben mitgebracht. An einem Tisch vor dem Museum versuchen sich die jüngeren Besucher kreativ am irdenen Material. Ein anderes Verfahren zeigt Stefan Veit mit seinem Raku-Brand. Fast das gleiche Material, aber anders in Form gebracht, benutzt der Springer Heiko Prodlik-Olbrich. Er arbeitet an einer fünffüßigen Figur, denn: „Heutzutage braucht jeder Mensch mehrere Standbeine“. Die hat sich das Museums­team mit dem Töpfermarkt durchaus geschaffen.

VON REINHOLD KRAUSE

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