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Tonnen kommen schon im November

Springe Tonnen kommen schon im November

Die ersten Restmülltonnen werden in Springe bereits Anfang November verteilt. Bis Anfang Dezember sollen alle Haushalte, die sich nicht ausdrücklich gegen die Umstellung ausgesprochen haben, im Besitz einer Tonne sein.

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Die Tonnen werden frühzeitig ausgeliefert, damit die Leerung im Januar 2017 beginnen kann.

Quelle: Roman Rose

Springe. „Wir müssen frühzeitig ausliefern, damit die Tonnenleerung direkt nach dem Jahreswechsel beginnen kann“, sagt eine Sprecherin der Abfallwirtschaft Region Hannover (Aha). Bislang hieß es, die schwarzen Tonnen würden erst im ersten Quartal 2017 in der Deisterstadt eingeführt.

Die Umstellung vom Restmüllsack auf die Tonne geht damit in die letzte Runde: In allen anderen Regionsstädten - Ausnahmen sind neben Springe Barsinghausen, Wennigsen und Wunstorf - ist der Behälter bereits die Regel. Nur eine Minderheit (15 Prozent) hält dort noch an den Säcken fest.

Das neue System bringt aber auch neue Probleme mit sich. Strittig ist, wie die Tonnen aus sehr schmalen Anliegerstraßen abgeholt werden. Zwischenzeitlich hatte die Abfallwirtschaft Anlieger enger Straßen in der Landeshauptstadt aufgefordert, ihren Müll bis zur nächsten größeren Straße zu bringen. Es hagelte Proteste - einige Anlieger hätten trotz Gehbehinderung einen Weg von mehreren Hundert Metern zurücklegen müssen.

Derzeit testet Aha deshalb im hannoverschen Hannover Wettbergen ein neues Modell. Sollte es gelingen, könnte es auf bis zu 1700 Anliegerstraßen in der gesamten Region übertragen werden. Ziel war, dass kleinere Lieferwagen die Tonnen zu Sammelplätzen bringen, wo sie von den großen Müllfahrzeugen abgeholt werden. Nach dem Testlauf zeigten sich die Anwohner allerdings alles andere als überzeugt. Sie monieren, das System sei zu umständlich. Zudem blockierten die Tonnen an den Sammelplätzen wichtige Durchfahrtstraßen.

„Die demonstrierte Lösung war zunächst ein Mittel der Improvisation“, notierte Aha-Chef Thomas Schwarz im Protokoll. Bis zum Herbst sucht der Betrieb nach einer Lösung. Denkbar sei auch der generelle Einsatz unterschiedlich großer Entsorgungsfahrzeuge.

VON MARITA SCHEFFLER UND MARCEL SCHWARZENBERGER

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