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Trotz Werbung: Viele Stände, wenig Käufer

Springe Trotz Werbung: Viele Stände, wenig Käufer

Der 29. Familienflohmarkt des Round Table 111 hat 2500 Euro für den Kinderschutzbund eingebracht. Allerdings: Trotz viel Werbung bleiben die Besuchermassen aus.

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Zahlreiche Stände laden zum Stöbern unter freiem Himmel ein.

Quelle: Krause

Springe. „Wer zuerst kommt, hat den besten Standplatz!“ Diese alte Weisheit gilt auch unter Flohmarktbeschickern. Der 29. Flohmarkt des Round Table 111 in Springe begann am Sonnabendvormittag zwar erst um 9 Uhr. Doch wer schon zwei Stunden früher auf dem Marktplatz seinen Stand aufbauen wollte, war nicht der Erste.

An etwa 30 Ständen, mehr als im Vorjahr, konnten die Besucher nach Herzenslust stöbern, Seltsames entdecken oder Spielzeug und Bekleidung für den Nachwuchs erwerben. Bücher, selbst gemachte Marmeladen sowie ausrangierte Vasen und Lampen suchten ihre Käufer. Doch die blieben an diesem Tag rar.

Die Round-Table-Mitglieder um ihren Präsidenten Vincze-Aron Szabo hatten rechtzeitig und kräftiger denn je die Werbetrommel gerührt. Plakate in den Geschäften oder Hinweise in den sozialen Medien sorgten für große Aufmerksamkeit, zumindest unter den Anbietern.

Etwa 30 namhafte Springer Firmen aus Handel und Gewerbe unterstützen mit ihrer Werbung und Spenden das soziale Engagement. Die Round Tabler selbst boten Kaffee und Kuchen sowie Bratwürste an. Die Kinder durften sich für einen kleinen Obolus am Glückrad bedienen, in der Hoffnung, einen größeren Gewinn zu erhaschen. Der Musikzug der Springer Ortsfeuerwehr sorgte kurzweilig für eine nicht vorhergesehene Musikeinlage auf dem Weg zum Katerfrühstück.

Die Veranstaltung hat einen sozialen Hintergrund. Alles, was an diesem Tag und durch die Sponsoren eingenommen wird, sei es aus dem Kuchen-, Würstchen- und Getränkeverkauf oder durch Spenden, fließt ohne Abzüge einer sozialen Einrichtung zu. Waren es im vergangenen Jahr die Pfadfinder, sie hatten sich dafür eine neue Jurte gekauft, wird die Summe diesmal dem Kinderschutzbund übergeben: insgesamt 2500 Euro. Dessen Mitglieder hatten sich mit einem Zelt auf dem Markt postiert und boten neben Informationen auch Geschicklichkeitsspiele für die jungen Besucher.

„Mit der Summe aus dem Flohmarkt wollen wir die Schülerhilfe ausbauen“, so die Vorsitzende Roswitha Prüssing. Es gelte, die Kinder zu unterstützen, die einen höheren Förderbedarf zum Beispiel beim sozialen Aufbau im Klassenverband haben. Die nächste Aktion des Round Table ist übrigens eine Feier zum 40-jährigen Bestehen im Herbst.

Von Reinhold Krause

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