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Uwe Metz tritt als Ortsbürgermeister ab

Alferde Uwe Metz tritt als Ortsbürgermeister ab

Jeder fünfte Wähler hat ihm seine Stimme gegeben: Uwe Metz tritt als Ortsbürgermeister von Alferde an. Auch nach den Wahlen am Montag rätselt 63-jährige Rentner, warum er so beliebt ist.

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Uwe Metz, der bei der Ortsratswahl jedes fünfte Kreuz erhalten hat, stößt mit seiner Frau Cornelia aufs Ergebnis an.

Quelle: Scheffler

Springe. Kommunalpolitische Erfahrung hat Metz zwar nicht, trotzdem: „Ich würde das Amt des Ortsbürgermeisters übernehmen. Wenn es die Mehrheit im Ortsrat wünscht, spricht nichts dagegen“, sagt Metz, der zehn Jahre an der Spitze des Sportclubs Alferde stand.

Die sieben Alferder, die im neuen Lokalgremium vertreten sind, werden sich vermutlich am Montag, 7. September, zur konstituierenden Sitzung treffen. Im Mittelpunkt wird die Bürgermeisterwahl stehen, die der Rentner gewonnen hat.

Metz möchte die anderen Mitglieder am Ende der Urlaubszeit zusammentrommeln, „damit wir uns im Vorfeld abstimmen können“. Eigentlich ist schon alles klar: Die Wählerinitiative (WIA), zu der Metz gehört, hat im Interims-Ortsrat fünf Sitze, die SPD lediglich zwei.

Der 63-jährige Metz ist Mitte der Achtzigerjahre von Hannover aufs Dorf gezogen - doch mittlerweile gehört seine gesamte Familie fest zum Dorf: Während Cornelia Metz sich als Kirchenvorsteherin engagiert und Tobias Metz Ortsbrandmeister ist, stand Uwe Metz von 1994 bis 2004 an der Spitze des SC Alferde.

Der neue Ortsbürgermeister will auf Freundlichkeit setzen. Selbstverständlich werde er sich in der ersten Ortsratssitzung allen vorstellen, die ihn noch nicht kennen, versichert er. Auch der Besuch der Bürger mit hohen Geburtstagen sowie der Paare mit Ehejubiläen - eine der Pflichtaufgaben eines Ortsbürgermeisters, die allerdings zeitintensiv und deshalb nicht bei allen Amtskollegen beliebt sind - würde Metz nicht stören: „Ich habe da keine Berührungsängste. Als Vorsitzender des Sportvereins bin ich auch vorbeigekommen und habe gratuliert“, sagt er. Dabei hat der Maschinenbau-Ingenieur einen großen Vorteil: Er ist bereits Rentner.

Wichtigste Themen im Ort sind aus seiner Sicht der Neubau des Feuerwehrgerätehauses und der angestrebte Umzug des Dorfgemeinschaftshauses in die alte Schule, dem derzeitigen Feuerwehrdomizil.

Weitere Ziele? Bevor neue Baustellen aufgerissen werden, sollten lieber die vom alten Ortsrat begonnenen Projekte fortgesetzt werden, betont Metz. Außerdem: „So schlecht sieht es in Alferde gar nicht aus.“

Der 63-Jährige kann sich gut vorstellen, auch bei den Ortsratswahlen im Herbst kommenden Jahres wieder anzutreten. Zu Höherem fühlt er sich nicht berufen: Eine Kandidatur für den Stadtrat schließe er „im Moment eher aus“.

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