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Vater greift Polizeibeamte an

Springe Vater greift Polizeibeamte an

Ein 33-Jähriger hatte in Springe mehrere Polizisten attackiert, als diese in Begleitung von Jugendamt-Mitarbeitern kamen, um seine drei Kinder abzuholen. Er beleidigte außerdem die Beamten. Ihm droht nun eine Geldstrafe von bis zu 400 Euro. Der Mann ist bereits vorbestraft.

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Polizeibeamte, die die Mitarbeiter vom Jugendamt begleiteten, wurden von dem Familienvater attackiert.

Quelle: Symbolbild

Springe. Weil er bei der Inobhutnahme seiner drei jüngsten Kinder durch das Jugendamt Widerstand gegen die Polizeibeamten geleistet hatte, wurde ein 33-jähriger Familienvater zu einer Geldstrafe von 400 Euro verurteilt. Im Februar wurde ihm in der Springer Jugendhilfestation mitgeteilt, dass nach seinen beiden älteren nun auch seine drei jüngeren Kinder zu Pflegefamilien kommen würden.

Weil die Mitarbeiter des Jugendamtes wohl schon den Zorn des Vaters fürchteten, hatten sie vorsorglich Polizeibeamte gebeten, mitzukommen. Als sich die Tür hinter den Kindern schloss, habe der Mann tatsächlich versucht, nach einem Beamten zu treten, erklärte Richterin Mandy Urbschart. Zudem beleidigte er einen Polizisten mit den Worten „Du Hurensohn“. Das Gericht erkannte die belastende Situation für den Familienvater an. Dennoch dürften Polizeibeamte bei der Durchführung ihrer Aufgaben nicht behindert werden.

Der 33-Jährige, der bereits wegen Nötigung verurteilt worden ist, kann Widerspruch gegen das Urteil einlegen. Der Angeklagte war zwar nicht zur Hauptverhandlung beim Amtsgericht erschienen, ein schriftliches Urteil bekam er in Form eines Strafbefehls aber dennoch.

Von Annegret Brinkmann-Thies

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