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Verblasste Verbote

Springe Verblasste Verbote

Über den Mängelmelder der Stadt auf Springes Internetseite hat sich ein Bürger darüber beschwert, dass die Tempo-30-Schilder sowohl an Straße „Zur Salzhaube“, von der Völksener Straße kommend, als auch an der Schulstraße, vor dem BBs Parkplatz, verblasst - also nicht mehr lesbar - seien.

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Nicht mehr das Neueste: Das Halteverbotsschild an der St.-Andreas-Kirche hat auch schon bessere Tage gesehen. Die Farbe ist erkennbar verblasst. Mischer

Springe. Über den Mängelmelder der Stadt auf Springes Internetseite hat sich ein Bürger darüber beschwert, dass die Tempo-30-Schilder sowohl an Straße „Zur Salzhaube“, von der Völksener Straße kommend, als auch an der Schulstraße, vor dem BBs Parkplatz, verblasst - also nicht mehr lesbar - seien.„Das stimmt“, räumt Jürgen Olschewski, Chef des zuständigen Bauhofes, ein. Und meldetet bereits zwei Wochen nach Eingang der Mängelmeldung Vollzug: Die Schilder wurden bereits gestern ausgewechselt. Olschewski betont, dass die Verkehrszeichen regelmäßig auf ihren Zustand hin überprüft werden. Als Richtwert halten sich die Städtischen Mitarbeiter dabei an die Fünf-Prozent-Regel: Fünf Prozent der Aufschrift müssen mindestens gut erkennbar sein. Ansonsten muss das Schild ausgetauscht werden. Die Kontrolle erfolgt dabei aber nach Augenschein.

„Die Lebensdauer eines Schildes hängt in der Regel vom Standort ab“, weiß der Bauhof-Chef. Wenn das Schild der prallen Sonne ausgesetzt ist, bleiche es rascher aus als ein Schild im Schatten. Tendenziell tauscht die Stadt pro Jahr 10 bis 15 der Tempo-30-Schilder aus. Olschewski: „Die wurden alle zur gleichen Zeit aufgestellt - und werden nun sukzessive erneuert.“

„Wir kaufen dann natürlich auch die günstigste Variante, die ist auch anfälliger.“ Kostenpunkt für ein Tempo-30-Schild von der Firma Lange: 50 Euro.

Besonders anfällig für den Zahn der Zeit sind laut dem Bauhof-Chef allerdings die Halteverbots-Schilder: „Die rote Farbe bleicht besonders rasch aus.“

Wenn ein Autofahrer ein Tempo-30-Schild nicht erkennen kann, heißt das, dass er schneller fahren darf? Nein, dass ist natürlich nicht der Fall. Von ortskundigen Autofahrern wird erwartet, dass sie die entsprechenden Regeln kennen. Auch wenn das Schild nicht erkennbar ist. Wer wider besseres Wissen zu schnell fährt, Einbahnstraßen ignoriert oder Parkverbote missachtet, wird an einer Strafe nicht vorbei kommen.

Generell ist die Stadt aber verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass die Verkehrszeichen in ihrem Zuständigkeitsbereich auch erkennbar sind.

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