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Verein will multikulturelle Streuobstwiese

Springe Verein will multikulturelle Streuobstwiese

Die Straße Im Reite hat viele Gesichter: Die Bundesstraße liegt genauso in der Nachbarschaft wie die Kläranlage. Auch das Obdachlosenheim, das momentan Flüchtlinge beherbergt, ist Teil der Szenerie. Wenn es nach dem Verein Koperlance geht, kommt bald noch etwas dazu: Initiatorin Diemut Kostrzewa will eine multikulturelle Streuobstwiese anlegen.

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Von der Straße aus kaum sichtbar: Der Dacia der 52-Jährigen.

Quelle: privat

Springe. Auf dem Grundstück an der Hausnummer 5 solle ein Platz für Begegnung entstehen, an dem Natur und Gemeinschaft eine wichtige Rolle spielten, so Kostrzewa. Die Öffentlichkeit soll von Anfang an dabei sein: Wenn alle beantragten Fördergelder genehmigt sind, plant der Verein für den 31. Oktober und den 1. November eine große Pflanzaktion sowie ein Wiesenfest.

Die Anwohner der Straße hat Kostrzewa bereits mit einem Flyer über ihre Pläne informiert - dem Projekt entsprechend sind die Informationen dort zweisprachig nachzulesen. „Insgesamt geht es darum, unsere Natur und unser Leben bewusst zu pflegen und zu feiern, im gemeinsamen Tun Gemeinschaft zu erleben, die Ernte zu teilen, Wurzeln zu schlagen und vieles mehr“, heißt es dort. Der Verein Koperlance will nach eigener Darstellung ein Netzwerk bilden, das bedürftigen Menschen mittels Spenden und Sponsoren Zugang zu Bildungsangeboten verschaffen will. Unter dem gleichen Namen betreibt Kostrzewa in Springe auch ein Beratungs- und Kommunikationsbüro.

Ihre Streuobstwiese will die Vereinsvorsitzende unter anderem mit Mitteln der Bingo-Umweltstiftung stemmen. „Unser Antrag hat sehr gute Chancen auf Bewilligung“, sagt sie. Parallel wolle man Spender anwerben.

Geht alles gut, will Kostrzewa das genaue Programm für das Pflanzwochenende veröffentlichen. Gesetzt werden sollen dann vorerst neun Obstbäume. An Bord will sie an beiden Tagen - und vor allem beim Wiesenfest am Sonntag - nicht nur die Öffentlichkeit haben: Es bestehe auch eine Zusammenarbeit mit der Stadt, die unter anderem den Kontakt zu den Flüchtlingsfamilien herstelle.

Von Christian Zett

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