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Vereine planen Schützenfest jetzt gemeinsam

Springe Vereine planen Schützenfest jetzt gemeinsam

Es ist ein Schritt, für den einige von ihnen lange gekämpft haben: Um das Springer Volks- und Schützenfest zu retten, haben sich die fünf ausrichtenden Vereine erstmals zusammengerauft, um ein gemeinsames Programm zu erstellen.

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Mission volles Festzelt: Das Festzelt soll wieder an allen Tagen gut besucht sein.

Quelle: Archiv

Springe. Das neue Konzept soll schon im nächsten Jahr greifen. Wichtigste Punkte: Das Fest wird auf drei Tage verkürzt und soll langfristig zurück auf den Burghof.

Ausgerichtet wird das jährliche Fest im Wechsel von Jagdklub, Jägercorps, Schützengilde, Feuerwehr und Spielmannszug. Bestrebungen, gemeinsam als Veranstalter aufzutreten, hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder gegeben. Sie waren jedoch von einzelnen Vereinsvertretern abgeblockt worden. Vorbild für die neue Zusammenarbeit ist das Eldagser Freischießen: Dort haben die ausrichtenden Clubs einen Schützenrat gebildet, der das Spektakel gemeinsam organisiert. Ein entsprechendes Gremium solle es in Springe aber zunächst nicht geben, sagt Christa Heinzel, Chefin des Spielmannszugs. Dieser tritt 2017 nach wie vor als Veranstalter auf. „Es wird sich aber wohl im Laufe der Jahre etwas Ähnliches herausbilden“, glaubt sie.

Der erneute Vorstoß zur Zusammenarbeit war nach dem diesjährigen Schützenfest entstanden. Im Juni war das ausrichtende Jägercorps nicht nur über die teils mangelnde Resonanz der Bevölkerung enttäuscht; es gab auch Zwist unter den Ausrichtern. Man habe sich vor einigen Wochen mit den Vereinsvorständen das erste Mal im Kulturheim zusammengesetzt, um eine Kooperation auszuloten, sagt Heinzel. Schnell habe sich gezeigt, dass der Wunsch bei allen Beteiligten auf Gegenliebe stieß: „Wir wollen alle das Fest am Leben erhalten - und zwar zusammen und nicht mehr als Einzelkämpfer.“

Mit der Zusammenarbeit soll auch das Programm-Flickwerk der vergangenen Jahre ein Ende finden: Festwirt Jörg Ahrend sei wieder engagiert worden. Außerdem habe man sich entschieden, den „schwachen Montag“, wie Heinzel den vierten Festtag bezeichnet, zu streichen. Das Programm wolle man geballter auf die restlichen drei Tage verteilen. Wegfallen soll auch das Feuerwerk, für Heinzel ein „Zeltleerer“: „Danach waren die Leute dann weg, obwohl es noch Programm gab.“

Nicht aufgeben wollen die Ausrichter bei der Standortfrage. Langfristig soll das Fest zurück auf den Museumshof.

von Christian Zett

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