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Viel zu tun: Naturschutzbundwill die Haller renaturieren

Springe Viel zu tun: Naturschutzbundwill die Haller renaturieren

Intakte Gewässer und Flussläufe sind nicht nur von ökologischer, sondern auch von gesellschaftlicher Bedeutung. Dieser Devise fühlt sich die Ortsgruppe des Naturschutzbundes verpflichtet. Das Problem: Die seit Jahren geplante Renaturierung der Haller stockt.

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Bernd Ockenfeld (von links), Rudolf Krause und Jürgen Basler setzen sich für die Haller ein.

Quelle: Lüdersen

Springe. Konkret geht es um den 17 Kilometer langen Flussverlauf von der Quelle am Hallerbrunnen bis zur Einmündung bei Nordstemmen in die Leine. Jürgen Basler und Bernd Ockenfeld erinnern an die im Jahr 2000 in Kraft getretene Wasserrahmenrichtlinie der EU: Bis 2015 sollten eigentlich alle Oberflächengewässer in einem guten chemischen und ökologischen Zustand sein. Für die Haller habe es eine Fristverlängerung bis 2027 gegeben. Da aber die EU-Richtlinie inzwischen in nationales Recht umgesetzt sei, mache sie das gesetzlich bindend: „Da muss gehandelt werden“, fordert Nabu-Vize Rudolf Krause. Seit dem Beginn der Arbeiten vor gut 15 Jahren seien schon einige Renaturierungsmaßnahmen erfolgt - etwa die naturnahe Umgestaltung des Flusses.

Seit vier Jahren liegt auch der Plan eines Fachbüros vor: Seitdem hat der Nabu nach eigener Darstellung viele Gespräche mit Anliegern, Realverbänden, Behörden und dem Eigentümer der Hallermühle in Mittelrode geführt. „Ziel ist, die Lebensraumbedingungen für die gewässertypische Tier- und Pflanzenwelt so zu verändern, dass der gute ökologische Zustand des Flusses erreicht wird“, sagt Ockenfeld.

Von Friedhelm Lüdersen

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